Versuchsanstalt

Technische Universität saniert „Rosa Röhre“ in Tiergarten

Die Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau ist mit ihrer Größe und ihrer Farbe wohl das markanteste Gebäude im Berliner Tiergarten. Nun wird das Stück Architekturgeschichte saniert.

Foto: pa/ZB

Die markante „Rosa Röhre“ der Versuchsanstalt der Technischen Universität Berlin (TUB) auf der Schleuseninsel in Tiergarten soll denkmalgerecht saniert werden, mit Hilfe eines Sponsors.

Die Wüstenrot Stiftung stelle dafür 3,5 Millionen Euro zur Verfügung, teilte die Technische Universität (TU) am Montag mit. Wissenschaftler verschiedener Institute der TU nutzen die Rohrschleife für Versuche zur Strömungs- und Schiffstechnik.

Mit einer Länge von 120 Metern und einem Wasservolumen von 3300 Tonnen gilt die „Rosa Röhre“ als größter Umlauf- und Kavitationstank der Welt. An diesem Freitag wollen Vertreter der TU und der Stiftung einen Vertrag zur Sanierung unterzeichnen. Dann sollen auch weitere Details bekanntgegeben werden.

Laut TU ist der von dem Berliner Architekten Ludwig Leo entworfene Tank von 1975 auch ein wichtiges Stück Architektur aus der Nachkriegszeit und zählte zur internationalen Avantgarde. Gut sichtbar ist die Röhre für S-Bahnfahrer auf der Strecke zwischen den Bahnhöfen Zoologischer Garten und Tiergarten.

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