Der große Auszug aus dem markanten Bettenhochhaus der Charité hat begonnen: Am Donnerstag ist die erste Station in die neue Charité-Campus-Klinik – ebenfalls auf dem Campus Mitte – umgezogen.
Der viergeschossige Interimsbau, erstellt aus vorgefertigten Modulen, hat Platz für 339 Betten. Er soll während der dreijährigen Kernsanierung des Bettenhochhauses den größten Teil der dortigen Stationen beherbergen.
Größtes Umbauprojekt
Charité-Bauchef Christian Kilz sprach von einem wichtigen Schritt zur Umsetzung des Masterplans: „Ein Umzug dieser Größenordnung ist eine logistische Herausforderung.“
Die Erneuerung des 1982 eröffneten 21-stöckigen Bettenhochhauses ist das größte Bau- und Sanierungsprojekt in der Geschichte der fusionierten Charité. 185 Millionen Euro stellt der Senat dafür bereit.
Bis Ende September soll der Auszug der elf Fachbereiche von Allgemeinchirurgie bis Urologie abgeschlossen sein, gleich danach beginnt der Umbau.
dpa/mim





