Auf dem Grundstück neben der Friedrichswerderschen Kirche in Berlin-Mitte darf weiter gebaut werden. Rund elf Monate lang hatte es einen Baustopp für Luxus-Wohnungen gegeben, weil wegen der Bauarbeiten Risse an der Kirche aufgetreten waren, wie ein Sprecher des Investors Bauwert Investment-Group am Dienstag in Berlin sagte.

Zuvor hatte der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) darüber berichtet. Nun hat sich der Investor nach eigenen Angaben mit der Friedrichstadtgemeinde als Eigentümerin der Kirche geeinigt.

Es dürfe weitergebaut werden, solange die Standsicherheit der Kirche nicht beeinträchtigt wird, berichtete der RBB. Bauarbeiter erproben demnach ein Verfahren, bei dem sie die Pfeiler der Kirche mit Beton spritzen. So solle das Fundament der Kirche stabilisiert werden.

Rund 85 Millionen Euro werden nach Angaben des Unternehmens in den Bau der Wohnungen investiert.

dpa/sei