Der Energiekonzern Vattenfall baut in Berlin-Marzahn eine Kraft-Wärme-Kopplungs- (KWK-) Anlage und stattet diese mit einer Turbine der Siemens AG aus. Diese Investition in Höhe von ungefähr 500 Millionen Euro sichert Arbeitsplätze im angeschlagenen Berliner Turbinenwerk des Elektrokonzerns.
Mit der Unterzeichnung eines Generalunternehmer- und eines Servicevertrags hat eines der größten Investitionsvorhaben Vattenfalls in der deutschen einen Meilenstein erreicht.
Siemens behauptet sich gegen sechs Mitbewerber
Mit den neuen Verträgen findet ein längeres internationales Bieterverfahren seinen Abschluss, aus dem Siemens als Sieger hervorgegangen war. Sieben Unternehmen hatten sich um den Bau der neuen KWK-Anlage beworben.
Mit einer Kapazität von rund 230 thermischen Megawatt und 260 elektrischen Megawatt soll die hocheffiziente, erdgasgefeuerte Gas- und Dampfturbinen-Anlage ab 2020 in Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Fernwärme für Berlin erzeugen.
Vattenfalls Pläne sind Teil der im Herbst 2009 zwischen Vattenfall und dem Berliner Senat unterzeichneten Klimaschutz-Vereinbarung. Darin hat sich Vattenfall dazu verpflichtet, seine CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 zu halbieren.




