- Ein Flixtrain-Waggon ist in der Nacht zu Freitag entgleist
- Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich keine Passagiere an Bord
- Die Bundespolizei ermittelt zur Ursache
- Nach Angaben des Unternehmens wurden zwei Linien vorübergehend eingestellt
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, nachdem in der Nacht zu Freitag ein Waggon des Beförderungsunternehmens Flixtrain in Lichtenberg entgleist war. Wie ein Sprecher der Bundespolizei der Berliner Morgenpost auf Anfrage sagte, hat die Inspektion Ostbahnhof Ermittlungen wegen der Gefährdung des Bahnverkehrs aufgenommen.

Nach ersten Erkenntnissen wurden zerstörte Weichen und ein zerstörtes Kabel vorgefunden. Dabei handele es sich möglicherweise um ein Datenkabel. Man stehe noch ganz am Anfang der Ermittlungen, die zum Entgleisen des Waggons geführt haben könnten.
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Wie der Sprecher weiter mitteilte, befanden sich nachts gegen 0.30 Uhr keine Passagiere in dem Zug. Das bestätigte auch die Pressestelle des Unternehmens gegenüber der Berliner Morgenpost. „Die Bergung des Waggons begann gestern (Freitag) am frühen Morgen“, hieß es weiter. Die FlixTrain-Linien 1230 (Berlin Ostbahnhof–Aachen) und 1239 (Aachen–Dresden) würden vorübergehend eingestellt. Betroffenen Fahrgäste seien informiert worden, wie sie kostenlos eine Ersatzfahrt buchen oder eine Rückerstattung beantragen können.
Wie auf einem Foto zu sehen ist, stand der Waggon quer auf den Gleisen. Informationen von vor Ort zufolge wurde zur Bergung ein Kran aus Fulda mit einem Hilfszug zur Unfallstelle gefahren. Die Ursache der Entgleisung ist bislang unklar.





