- An Silvester sind Polizei und Feuerwehr im Großeinsatz in Berlin
- Im vergangenen Jahr griffen Chaoten Menschen und Rettungskräfte mit Feuerwerk an
- Welche Böller-Verbotszonen es dieses Jahr gibt
Neben Böllern und Raketen sind an Silvester auch Waffen und Messer in bestimmten Bereichen in Berlin verboten. Die Verbotszonen für Feuerwerk und Waffen befinden sich am Alexanderplatz, im Bereich des Steinmetzkiezes in Schöneberg, auf einem Teil der Sonnenallee und angrenzenden Nebenstraßen in Neukölln sowie auf der Admiralbrücke und angrenzender Straßen in Kreuzberg, wie die Polizei mitteilte.
Zusätzlich gibt es eine Waffen- und Messerverbotszone rund um die Silvesterparty am Brandenburger Tor und an der Straße des 17. Juni. Gleiches gilt für den Bereich rund um die Party des Bündnisses We Are Berlin, die am Großen Stern stattfinden soll. „Die Verbotszone schließt den Großen Tiergarten, Teile des Hansaviertels und das Parlaments- und Regierungsviertel ein“, so die Polizei.
Böller-Verbotszonen an Silvester: Berliner Polizei präsent
Das Waffen- und Messerverbot im Ortsteil Tiergarten und die Pyrotechnikverbotsbereiche treten den Angaben nach am 31. Dezember um 18 Uhr in Kraft und gelten bis zum 1. Januar um 6 Uhr. In den Verbotszonen wird die Polizei präsent sein und darauf achten, dass die Regeln eingehalten werden.
Eine Ausnahme gibt es: Pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie F1, wie Wunderkerzen, Tischfeuerwerke und Knallerbsen, dürfen auch in den Verbotszonen verwendet werden.
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Kai Wegner sendet deutliche Botschaft an Silvester-Randalierer
Alle Jahre wieder gefährden Chaoten in Berlin an Silvester andere Menschen mit gefährlichem Feuerwerk, setzen Wohnungen in Brand oder greifen Polizei oder Rettungskräfte mit Böllern an. Das soll sich in diesem Ausmaß möglichst nicht wiederholen.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) kündigte ein konsequentes Vorgehen der Polizei gegen Silvester-Randalierer an. „Wer Krawall macht und Straftaten begeht, wird den Rechtsstaat konsequent zu spüren bekommen“, sagte der Politiker. „Uns ist wichtig: Jeder kann fröhlich feiern, jeder kann Spaß haben. Aber wenn es zu Straftaten kommt, wird die Polizei wie in den vergangenen Jahren sehr konsequent und sehr robust einschreiten.“
Wer Kugelbomben oder andere illegale Pyrotechnik in Menschenmengen oder Richtung Polizei und Einsatzkräfte werfe, begehe Straftaten, so Wegner. „Ich hoffe, dass diese Straftaten verhindert werden können.“ Sicherheitsbehörden hätten in den vergangenen Wochen schon große Mengen illegaler Pyrotechnik sicherstellen können. „Die Strategie der Polizei geht also auf – und ist eine Warnung an alle, die illegale Pyrotechnik nach Berlin bringen und verkaufen wollen.“
dpa



