Wie gefährlich Feuerwerk zu Silvester in Berlin werden kann, wurde in der vergangenen Neujahrsnacht deutlich: Nach der Explosion einer Kugelbombe wurde unter anderem ein siebenjähriger Junge in Berlin-Tegel schwer verletzt und musste notoperiert werden. Kurz vor der wohl erneut krachend lauten und damit auch gefährlichen Silvesternacht in diesem Jahr richtet die Polizei nun in einem Brief einen Appell an Eltern und macht deutlich: „Keinesfalls darf wieder ein Kind durch eine Kugelbombe so schwer verletzt werden wie im vergangenen Jahr.“

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Ein immer größer werdendes Problem: Viele Kinder und Jugendliche filmen die Böller- und Kugelbomben-Explosionen, um die Aufnahmen anschließend in die sozialen Netzwerke hochzuladen. Die Jagd nach Likes als potenzielle Gefahr für schwerwiegende Verletzungen – mit ihrem Brief hofft die Berliner Polizei Eltern in diesem Jahr schon im Vorfeld für die Gefahren von Feuerwerk zu sensibilisieren.

Silvester in Berlin: Polizei warnt vor Gefahren beim Feuerwerk

„Nehmen Sie ausreichend Abstand bei Gewaltvorfällen, schützen Sie sich und Ihre Kinder“, schreibt die Polizei und verweist zudem noch einmal auf die Zeiten, in denen das Zünden von Feuerwerk erlaubt ist. So dürfen Raketen, Böller und Co. nur vom 31. Dezember, 18 Uhr, bis 1. Januar, 7 Uhr, in die Luft gejagt werden. Bei einem Vorstoß drohen im schlimmsten Fall bis zu 10.000 Euro Bußgeld.

Die Berliner Polizei warnt an Silvester in Berlin auch vor Gas- und Schreckschusswaffen. Diese gehören nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen.

In der Silvesternacht 2024/25 wurden nach Angaben des Senats 363 Menschen durch Pyrotechnik in Berlin verletzt. Bei der Polizei Berlin wurden beim letzten Jahreswechsel 17 Dienstkräfte verletzt.

rk