Der verheerende Brand im Festsaal Kreuzberg in Berlin ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft wahrscheinlich wegen eines technischen Defektes ausgebrochen. „Es sieht sehr danach aus“, sagte eine Behördensprecherin. Diese Möglichkeit hatten die Ermittler ebenso wie fahrlässige Brandstiftung in Betracht gezogen.
Noch sei unklar, ob jemand deswegen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werde, hieß es am Montag.
Feuer war im Technikraum des bekannten Tanzclubs und Konzertsaals in der Nacht zum 21. Juli 2013 ausgebrochen. Der Club am Kottbusser Tor wurde weitgehend zerstört. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt. Darüber hinaus kam niemand zu Schaden. Dass der Brand zu keiner Katastrophe führte, ist dem Zufall zu verdanken. Das Feuer war etwa zwei Stunden vor einer geplanten Hip-Hop-Party ausgebrochen.
Die Innenräume des 300 Quadratmeter großen Gebäudes sind nach den hohen Brandtemperaturen stark verkohlt. Der Festsaal war nach Angaben des Betreibers versichert. Er soll an die Skalitzer Straße zurückkehren. Zu diesem Zweck soll Ende August ein Förderverein gegründet werden.
Die ursprünglich im Club geplanten Veranstaltungen finden weiterhin statt – an Ausweichorten. Genaueres geben die Festsaal-Verantwortlichen via Facebook bekannt.
dpa/sh











