Bei einer Flucht vor der Polizei ist ein Auto im Bereich des belebten Kurfürstendamms in Berlin-Charlottenburg über Gehwege gefahren und hat dabei Passanten gefährdet. Um den Wagen zu stoppen, schoss ein Polizist auf einen Reifen, wie ein Polizeisprecher mitteilte.
Eine Zivilstreife der Polizei wollte das Auto am Nachmittag kontrollieren, in dem neben dem Fahrer auch eine Frau saß. Sie stellten das Blaulicht auf ihrem Autodach an. Auf der Flucht habe der Autofahrer dann mehrfach durch Wendemanöver versucht, Polizeikräfte anzufahren, sagte der Sprecher.
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Das Auto fuhr laut Polizei parkende Fahrzeuge an und brach auf dem Gehweg durch Poller. Es sei lebensgefährlich gewesen für Passanten, sagte der Polizeisprecher. „Die sind zur Seite gesprungen.“ Es sei aber niemand verletzt worden.
Mit dem Schuss auf einen Reifen sei das Auto gewissermaßen „aus dem Rennen genommen“ worden, so der Sprecher. Schließlich sei der Wagen stecken geblieben. Der Mann und die Frau wurden festgenommen. Gegen sie lagen Haftbefehle vor. „Sie haben noch offene Freiheitsstrafen“, so der Polizeisprecher. Zudem hätten sie gefälschte Papiere bei sich gehabt. Was für Straftaten die beiden bisher schon begangen hatten, konnte die Polizei nicht sagen.
BM/dpa





