Das Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat seit Anfang Mai wieder geöffnet. Betreiber ist nun der Gastronom Josef Laggner. Er führt die Berliner Eckkneipe als Kiezadresse weiter und sichert damit den Fortbestand eines der bekanntesten Lokale in Charlottenburg-Wilmersdorf. Zuvor war das Haus nach mehr als 100 Jahren Geschichte in die Insolvenz geraten und hatte nach einer Abschiedsparty an Silvester seine Türen geschlossen.
Zum Neustart gab es zunächst ein bewusst kleines Pre-Opening „Berliner Style“ für Stammgäste und Nachbarn. So teilt es der neue Betreiber in einer am Mittwoch versandten Pressemitteilung mit. Inzwischen öffnet das Kuchel Eck täglich ab 12 Uhr. Viele Angebote knüpfen an frühere Zeiten an: An den Zapfhähnen stehen unter anderem Königs Pilsener, Augustiner Helles und Berliner Engelhardt. Auf der Speisekarte finden sich Klassiker wie Schnitzel, Sauerbraten, Käsespätzle und Berliner Currywurst.
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Kuchel Eck in Berlin: Bekannter Gastronom soll Kultkneipe retten
„Das Kuchel Eck setzt bewusst auf die traditionelle Eckkneipenkultur und bietet neben Berliner Klassikern auch internationale Spezialitäten an, um Menschen unterschiedlichster Herkunft und Ansichten zusammenzubringen“, sagt Josef Laggner. Kneipen seien wichtige soziale Orte, die persönlichen Austausch ermöglichen und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkten.

Der Neustart folgt auf eine Phase der Ungewissheit. Das Lokal mit der holzgetäfelten Bar und Blick auf den Ludwigkirchplatz stand nach dem Insolvenzantrag vor dem Aus. Die langjährige Betreiberin Melanie Tewes hatte zuvor angekündigt, die Geschichte des Kuchel Ecks solle weitergehen – mit neuem Schwung und einem frischen Konzept.
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Die Laggner Gruppe, geführt von Josef Laggner, betreibt unter anderem das Lutter & Wegner am Gendarmenmarkt.




