Begegnungszentren, Kirchengemeinden und Kiezinitiativen in Charlottenburg-Wilmersdorf haben eine zentrale Anlaufstelle ins Leben gerufen, damit sich Nachbarschaften in Zeiten der zunehmenden Isolation unterstützen können.

Zielgruppe sind Menschen, die nicht einkaufen gehen dürfen, solche, die ihren Hund nicht ausführen können, andere, die alleine sind und telefonische Zuwendung brauchen. "Wir wollen diejenigen, die Hilfe brauchen und diejenigen, die sie bieten können, zusammenbringen", heißt es in einer Pressemitteilung. "Ab dem 18. März 2020 bemühen wir uns über ein Online-Formular, telefonisch sowie über Aushänge Unterstützung zu vermitteln."

Die Vermittlung erfolgt durch Teams der lokalen Initiativen, damit die Personendaten nicht öffentlich einsehbar sind. "Hierbei geht es nicht um bezahlte Arbeit, sondern um kleine Tätigkeiten, die Nachbar*innen übernehmen können, damit Risikogruppen und Kranke nicht unnötig aus dem Haus müssen", betonen die Initiatoren.

Helfer und Hilfesuchende können sich per Mail oder telefonisch melden

Über ein Online-Formular bei willkommen-im-westend.de/nachbarschaftshilfe oder telefonisch (0157 331 792 36) kann eine Hilfeanfrage oder ein Angebot registriert werden.

Zu den beteiligten Organisationen gehören die Kirchengemeinde Neu Westend, die Interkulturanstalten Westend eV (Ulme35),Willkommen im Westend, Auenkirche, das Team von nachbarschafft e.V.,Künstlerkolonie Berlin e.V., das Team von charlottenburg-hilft, das Team vom Divan e.V., das Team vom Kiezbündnis Klausenerplatz e.V.

bea