Aus der Spree in Charlottenburg ist am Mittwochmorgen eine Wasserleiche geborgen worden. Der Tote wurde gegen 7.45 Uhr an der Caprivibrücke auf Höhe des Österreichparks aus dem Fluss gezogen, wie eine Sprecherin der Berliner Polizei der Morgenpost bestätigte.

Auch in Friedrichshain wurde am Morgen gegen 9.20 Uhr eine Wasserleiche geborgen. Sie lag auf Höhe des Ostbahnhofs in der Spree und wurde von der Feuerwehr geborgen. Vermutlich handele es sich um einen Mann, sagte die Sprecherin. Weitere Informationen lagen zunächst noch nicht vor. Ob es sich ebenfalls um einen Unfall handele, sei noch unklar. Beide Leichen sollen in der Gerichtsmedizin obduziert werden.

Bei dem Toten in Charlottenburg handelt es sich laut der Sprecherin um einen Obdachlosen. Man gehe von einem Unfallgeschehen aus. „Der Mann ist offenbar im Schlaf ins Wasser gefallen und konnte nicht schwimmen.“

Die Leiche wurde gegen 7.40 Uhr entdeckt. Polizei und Feuerwehr wurden daraufhin alarmiert. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten am Park sei man mit relativ vielen Einsatzkräften vor Ort gewesen. Auch Feuerwehrtaucher waren beteiligt. Der Einsatz war gegen neun Uhr beendet.

Leiche des Obdachlosen soll nun obduziert werden

Der Tote wurde anschließend der Gerichtsmedizin übergeben. Eine Obduktion solle weitere Erkenntnisse über die genaue Todesursache bringen, so die Sprecherin weiter.

Der Österreichpark liegt am nördlichen Spreeufer zwischen Caprivi- und Schlossbrücke. Ein Anwohner berichtet, dass sich vor allem in den Abend- und Nachstunden Jugendliche und Obdachlose in der Grünanlage aufhielten. Das Gelände ist zum Wasser hin leicht abschüssig.

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