Kriminalität

Polizei geht im Fall Elias offiziell von Verbrechen aus

Drei Wochen nachdem Elias in Potsdam verschwunden ist, halten die Ermittler in Potsdam einen Unfall für „höchst unwahrscheinlich“.

Mitarbeiter der Soko Schlaatz sitzen in einem Besprechungsraum der Kriminalpolizei in Potsdam (Archivbild)

Mitarbeiter der Soko Schlaatz sitzen in einem Besprechungsraum der Kriminalpolizei in Potsdam (Archivbild)

Foto: Ralf Hirschberger / dpa

Im Fall des verschwundenen sechsjährigen Elias gehen die Ermittler in Potsdam offiziell von einem Verbrechen aus. Das berichtet der Hörfunksender Inforadio des RBB.

Demnach sagte Michael Scharf, der die zuständige Soko „Schlaatz“ leitet, ein Unfall sei „höchst unwahrscheinlich“.

Zugleich versicherte er, dass die Ermittlungen so lange fortgesetzt würden, bis das Schicksal des Jungen geklärt sei. Alle Hinweise würden ausgewertet.

Am Mittwoch hatten die Ermittler erneut mit Spürhunden nach Elias im Zentrum Potsdams.

Der Sechsjährige ist seit dem frühen Abend des 8. Juli verschwunden. Er wollte zu einem Spielplatz in der Nähe der mütterlichen Wohnung.

Etwa 1900 Polizisten beteiligten sich seitdem an Suchaktionen und befragten 1200 Einwohner in Schlaatz. Dort war auch eine mobile Polizeiwache stationiert.

Der sechsjährige Elias wird seit drei Wochen vermisst

Der sechsjährige Elias wird seit drei Wochen vermisst

Foto: dpa