Potsdam –

Fall Elias: Polizei sucht mit Hunden im Stadtzentrum

Potsdam.  Drei Wochen nach dem Verschwinden des sechsjährigen Elias im Potsdamer Plattenbaugebiet Schlaatz haben die Ermittler erneut mit Spürhunden nach dem Jungen gesucht. Bereits in der vergangenen Woche führten die Hunde nach Angaben eines Polizeisprechers die Ermittler in Potsdams Mitte. Am Mittwoch sei die Suche dort fortgesetzt worden. Der Erstklässler ist seit dem frühen Abend des 8. Juli verschwunden. Er wollte zu einem Spielplatz in der Nähe der mütterlichen Wohnung. Etwa 1900 Polizisten beteiligten sich seitdem an Suchaktionen und befragten 1200 Einwohner in Schlaatz. Dort war auch eine mobile Polizeiwache stationiert, die aber am Dienstag geschlossen wurde. Es waren dort zuletzt nur noch ganz wenige Hinweise eingegangen.

Die 60-köpfige Sonderkommission arbeitet weiter Tag und Nacht intensiv an dem Fall. Großteile der Potsdamer Zentralen Kriminalpolizei gehören der Soko an, die sich in den Räumen der Mordkommission auf dem Areal der Polizeiinspektion einquartiert hat. Mehr als 800 Hinweise sind bislang eingegangen. Der überwiegende Teil der eingegangenen Hinweise sei bereits ausgewertet worden, hieß es bei der Polizei. Eine heiße Spur sei jedoch nicht dabei gewesen, sagte ein Polizeisprecher.