Reinickendorf

Feuerwehrtaucher suchten nach eingebrochenem Kind

Ein Notruf wegen eines möglicherweise ins Eis eingebrochenen Kindes hat sich am Montag in Berlin als Fehlalarm herausgestellt. Taucher der Feuerwehr suchten am Mittag das zugefrorene Mittelfeldbecken im Märkischen Viertel in Reinickendorf ab, fanden aber nichts. „Hier lag definitiv kein Kind im Wasser“, sagte ein Sprecher. „Wir haben alles abgesucht.“

Ein Kinderroller, der neben dem Wasserbecken gefunden wurde, habe da wohl schon länger gelegen. Eine Wärmebildkamera habe zwar zunächst eine Wärmequelle unter Wasser angezeigt, solche Bilder seien aber sehr unklar. 20 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Polizei half mit einem Hubschrauber bei der Suche.

Erst am vergangenen Samstag war ein neunjähriger Junge aus Berlin in das Eis des Untersees in Hönow (Märkisch-Oderland) eingebrochen, er konnte aber gerettet werden. Ein elfjähriger Junge hatte Polizei und Feuerwehr alarmiert, die das Unglücksopfer aus dem eisigen Wasser zogen. Mit Unterkühlungen wurde das Kind in ein Berliner Krankenhaus gebracht.