Jamie Dornan & Dakota Johnson

Stars aus „Fifty Shades of Grey“ bringen Berliner Fans zum Kreischen

Kreischalarm am Zoo Palast: Jamie Dornan und Dakota Johnson, die Stars aus „Fifty Shades of Grey“, kamen zur Premiere nach Berlin. Auf der Leinwand ist die Sadomaso-Story eher zart als hart.

Das bislang größte Kreischkonzert der diesjährigen Berlinale hat am Mittwochabend die Premiere der Bestseller-Verfilmung "Fifty Shades of Grey" verursacht.

Rund 1000 meist weibliche Fans hatten schon seit dem frühen Morgen vor den Absperrungen am Zoo Palast kampiert, um am Abend einen Blick auf die leibhaftigen „Christian Grey“ und „Anastasia Steele“, gespielt von Jamie Dornan (32) und Dakota Johnson (25), zu werfen - und vielleicht ein Autogramm oder ein Selfie zu ergattern.

Kosslick empfiehlt Rossmann

Bei all der Aufregung blieb einer ganz entspannt: Festival-Direktor Dieter Kosslick war der Meinung, eine Sado-Maso-Schmonzette wie "Fifty Shades of Grey" könne die Berliner kaum schockieren. "Wir waren da schon immer ein bisschen weiter", so Kosslick. "Und selbst der Papst sagt schließlich, dass ein Klaps auf den Po auch unter Katholiken okay ist." Ob der Film etwas tauge, müssten die Kinozuschauer entscheiden: "Alles andere können sie sich dann im Anschluss bei Rossmann besorgen."

Neben den beiden Hauptdarstellern Jamie Dornan und Dakota Johnson, Tochter der Hollywoodstars Melanie Griffith und Don Johnson, war auch E. L. James, die Autorin der Roman-Trilogie nach Berlin gekommen. "Der Film ist fantastisch", lobte die Britin. Nach dem Premierenstress werde sie sich jetzt erst mal eine Auszeit und ein paar Cocktails gönnen.

Fans sind absolut begeistert

Genau wie Regisseurin Sam Taylor-Johnson und die Schauspieler war sie überwältigt vom Ansturm der Fans. Welchen Einfluss der Film, der immerhin ab 16 Jahren freigegeben ist, auf die jugendlichen Zuschauer haben könnte, da wollte sich keiner der Vier festlegen. "Es wäre doch schön, wenn man mit ein bisschen Offenheit etwas zum Positiven verändern könnte", so Jamie Dornan.

Im Rahmen der Berlinale gab es nur diese eine einzige Vorstellung, die außer Konkurrenz lief. Am Donnerstag startet "Fifty Shades of Grey" dann offiziell in den Kinos. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren – er ist also recht zahm geworden.

Die Erotik-Trilogie ist ein Phänomen. Sie hat sich weltweit mehr als 100 Millionen Mal verkauft. Und darum geht's: Die Studentin Anastasia Steele wird vom schwerreichen Unternehmer Christian Grey in die Sadomaso-Welt eingeführt.

Auch wenn erste Kritiken gemischt ausfielen – bei den Fans war die Freude groß. „Die Geschichte ist einfach fesselnd“, sie sei „total romantisch“, der Sex sei nebensächlich, erzählten die „Fifty Shades“-Anhängerinnen in Berlin. Und Jamie Dornan sei absolut die richtige Wahl für den smarten Grey.

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