Premiere in Berlin

So warten die Fans auf den „Fifty Shades of Grey“-Film

Heute ist die Premiere von „Fifty Shades of Grey“ im Berliner Zoo-Palast. Einige Fans warten schon jetzt am roten Teppich, um die Verkörperung ihrer Träume endlich leibhaftig zu sehen - Mister Grey.

Foto: Britta Klar

Es kann nicht nur um Sex gehen – das muss Liebe sein! Am Mittwochabend um 21.30 Uhr gibt es die Premiere des ersten Teils der Erotik-Trilogie „Fifty Shades of Grey“ im Zoo Palast und schon morgens um sieben Uhr saßen die ersten Bestseller-Süchtigen vor der Absperrung am roten Teppich. Es fallen Sätze wie „Seit feststeht, dass Jamie die Hauptrolle spielt, haben meine Freundin und ich dem Start schon seit Wochen hinterhergesabbert“ und „Beim ersten Trailer, den ich gesehen habe, war ich hin und weg“.

Außerdem „sind die beiden definitiv die Richtigen“. Die beiden, das sind Jamie Dornan (also Mister Grey) und Dakota Johnson, die natürlich ebenfalls zur Premiere der fesselnden Erotik-Verfilmung nach Berlin kommen. Und die Fans kommen dann eben auch – überwiegend weiblich und überwiegend wegen Jamie Dornan. Einige hier wollen lieber nicht mit Journalisten sprechen - denn sie haben sich krankschreiben lassen, um den Tag über am roten Teppich zu warten.

Mit Rettungsdecke und Kaffeebecher gegen die Kälte

Weswegen sie denn überhaupt schon so früh hier sitzen? In eine goldfarbene Rettungsdecke gehüllt, mit Kaffeebecher in der Hand. „Wegen Jamie natürlich!“, sagen Julie (19) und Mary-Ann (26). Die beiden sind extra aus Frankreich angereist, haben Bücher und Fotos dabei und hoffen auf ein Autogramm ihres Schwarms. Neben ihnen sitzen vier junge Frauen aus Italien. Auch Jana aus Köln steht seit der Frühe am Zoo Palast. Die 21-Jährige hat alle Bücher gelesen, ist ein großer Fan und seit Montag in der Stadt. „Da habe ich auch Robert Pattinson hier getroffen, das war ein schöner Bonus!“ Aber bei der Frage nach ihrem Favoriten ist die Antwort eindeutig: „Jamie!“

Genau wie die anderen hier, kann sie den Film aber noch nicht gleich am Abend sehen - die Karten waren Sekunden nach dem Verkaufsstart weg. „Ich geh gleich morgen Abend in Köln ins Kino“, sagt Jana und wärmt sich die Hände am Kaffeebecher. Den hatte kurz zuvor übrigens Festival-Chef Dieter Kosslick persönlich vorbeigebracht. „Wir haben alle einen Kaffee und einen kleinen goldenen Berlinale-Bären von ihm bekommen“, sagt Jana. Das ist Berlinale-Service.