Dreharbeiten

Wenn Schlecker in Spandau zu Schlikker wird

Sky du Mont und Annette Frier stehen für eine Sat.1-Komödie vor der Kamera. Es geht um die „Schlikkerfrauen“. Ex-Mitarbeiterinnen der insolventen Drogeriekette Schlecker berieten das Team.

Foto: Richard Hübner / obs

In Berlin, so scheint es, vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo in der Stadt etwas gedreht wird. Seit Anfang Juli ist Spandau Kulisse für den Sat.1-Film „Die Schlikkerfrauen“ – genauer gesagt die Ecke Pichelsdorfer Straße / Krowelstraße / Spandauer Burgwall. In Havelnähe stehen dort Annette Frier, Katharina Thalbach, Shadi Hedayati, Sonja Gerhardt und Sky du Mont für eine Komödie vor der Kamera, deren Geschichte nicht ganz unbeabsichtigt an die Insolvenz der Drogerie-Kette Schlecker vor zwei Jahren erinnert: Schlikker ist endgültig pleite.

Doch die drohende Schließung ihrer Filiale in Moabit wollen Angie (Frier), Greta (Thalbach), Zari (Hedayati) und Chris (Gerhardt) nicht hinnehmen. Zu allem entschlossen, besetzen die Frauen ihren Laden und nehmen Firmengründer Theo Schlikker (du Mont) als Geisel. Die Regie hat Uwe Janson übernommen, der zusammen mit David Ungureit auch das Drehbuch verfasst hat. Dieses ist vom entschlossenen Einsatz betroffener Angestellter nach der Schlecker-Insolvenz inspiriert.

Für den Film konnten ehemalige Mitarbeiterinnen der insolventen Drogeriekette als Beraterinnen gewonnen werden. Gedreht wird in Spandau noch bis zum 25. Juli. Anwohner müssen bis dahin mit gelegentlichen Vollsperrungen und nächtlichen Filmarbeiten rechnen.