Schauspielerin

Katja Flint als Femme fatale – aber mit Augenzwinkern

In „Frösche petzen nicht“ spielt die Schauspielerin eine reiche Unternehmerin, die einen vermeintlichen Mord an ihrem Mann aufdecken will. Das Werk ist eine komödiantische Hommage an den Film Noir.

Foto: KRAUTHOEFER

Manchmal muss etwas lustig sein, um bei den Zuschauern so richtig anzukommen und unterschwellig Kritik zu üben. Gelungen sei das zumindest Regisseur Manfred Stelzer, dessen Krimi „Frösche petzen nicht“ am Mittwoch (20.15 Uhr, das Erste) gezeigt wird, findet Schauspielerin Katja Flint. Sie hat die weibliche Hauptrolle übernommen. „Mir wird öfter mal eine Femme fatale angeboten, aber diese hat mir besonders gut gefallen, weil sie mit so einem Augenzwinkern erzählt wird“, sagt die Schauspielerin im Interview. „Das Satirische hat mich gereizt.“

Katja Flint spielt die Modeunternehmerin Katharina Malinowski, deren Ehemann ums Leben kommt. Gemeinsam mit dem Privatdetektiv Eddie Klever, gespielt von Pierre Besson, versucht sie, den Fall aufzudecken. Sie erfährt, dass ihr Mann ihr lange Zeit offensichtlich etwas vorgemacht hat und versucht, sich durch ein Netz aus Lügen und kriminellen Machenschaften zu kämpfen. Und so stoßen sie irgendwann sogar auf ein rätselhaftes Wüstengrundstück, eine riesige Solarplantage – und einen mysteriösen Mann mit Qigong-Kugeln.

„Es handelt sich um eine komödiantische Hommage an den Film Noir“, erklärt sie. „Menschliche Schwächen werden sehr intelligent aufs Korn genommen, beißend böse überhöht, aber trotzdem wahr“, sagt die Schauspielerin, die sich an viel Spaß während der Dreharbeiten erinnert. „Der Film ermahnt uns, unsere Seele nicht an den Teufel zu verkaufen. Aber er tut es mit so viel Witz, dass man die Ermahnung als äußerst vergnüglich empfindet.“