Unter 20 Euro

Der Garnelen-Papaya-Salat im "Ho Lo" überzeugt mit Frische

Springrolls, Dumpflings & Chicken Curry: Das "Ho Lo" in Schöneberg serviert Klassiker der asiatisch-indochinesischen Küche.

Unter 20 Euro im „Ho Lo“

Unter 20 Euro im „Ho Lo“

Foto: Blisse

Die orangefarbenen Lampions und das schummrige Licht vermitteln Gemütlichkeit. So, wie sie alteingesessene Schöneberger aus früheren Zeiten kennen, als sich dort mit der „Mansarde“ noch eine urige Kneipe befand. Dann hatte das kleine Restaurant „essBar“ sein Glück versucht, musste aber schließen. Seit etwa zwei Jahren läuft es wieder rund. Dieser Tage befinden sich die bevorzugten Plätze natürlich draußen auf der recht breiten Bürgersteigterrasse. Asiatisch, thailändisch und vietnamesisch, kurz indochinesisch, beschreibt sich die Küche selbst und so finden sich viele Bekannte auf der Karte: Springrolls, Dumpflings, Glasnudelsalat, Nudelsuppe, im Wok geschwenktes Rindfleisch, Fried Noodles, Chicken Curry. Was nicht vegetarisch ist, kann mit Tofu oder Gemüse bestellt werden. Es geht flott. Kaum sitzt man, werden Besteck, Stäbchen und ein Körbchen mit Garnelen-Chips hingestellt.

Die passend zur Jahreszeit gewählte große und kalte Sommerrolle überzeugt. Das Verhältnis der großzügig bemessenen Füllung – Reisnudeln, Omelette, Huhn, Salat und Kräuter – stimmt. Der dazugehörige hausgemachte Limetten-Dip sorgt für eine feine frische Note. Mit 3,50 Euro stimmt auch noch der Preis, wie bei den anderen Gerichten auch. Vorspeisen bewegen sich zwischen 3,50 und 4,50 Euro, Hauptgerichte überschreiten die Zehn-Euro-Marke nicht. Auch der leicht pikante Papaya-Salat mit Garnelen überzeugt mit Frische und Leichtigkeit. Mit dem als Hauptgang gewählten Saigon Beef, zartes gebratenes Rind mit Zitronengras auf Reisnudeln mit Limetten-Kräuter-Dressing, wäre man alleine überfordert. Das Ganze reicht für zwei. Das Essen wird zeitnah serviert, aber es wird frisch gekocht. Das „Ho Lo“ überzeugt auf dem Teller und in der Suppenschüssel.

Ho Lo Schwäbische Str. 16 in Schöneberg, Mo.–Fr. 11.30–23.30 Uhr, Sbd./So. 12.30–23.30 Uhr, Tel. 914 8 83 19,