Zum Interview der Berliner Morgenpost mit Elif Eralp vom 29. Oktober

Die Linken wollen Schulden machen für Häuser, die in anderem Besitz sind. Naja, was drückt mich meine Nachwelt? Es entstehen zwar keine neuen Wohnungen, aber erst einmal machen. Dass dann auch eine Verantwortung entsteht, ist ihnen wohl nicht klar, sonst würden sie nicht so leichtfertig handeln. Ich glaube nicht, dass die derzeitigen Besitzer, bei der unsicheren Lage, noch Geld in die Immobilien stecken und so dann auch viel in Ordnung gebracht werden muss. Noch einmal neue Schulden? Es gibt schon genug städtische Wohnungsgesellschaften und hier ist sehr vieles im Argen. Hier muss eine andere Lösung her, die Mietwucher verhindern und leere Grundstücke und verfallende Häuser zum Wohnungsbau und Erhalt verpflichten oder hier dann eben: gemeinnützig, Vergesellschaftung, Enteignung.

Marianne Girbig, per E-Mail

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Berlin ist total verschuldet. Aber wir haben Geld, um große Wohnungskonzerne zu entschädigen? Nur das allein ist es nicht. Immobilienbesitz verpflichtet auch! Und Immobilien zu erhalten, kostet wieder dauerhaft Geld – welches nicht da ist. Es wäre also nur eine Frage der Zeit, bis es bei uns aussieht wie in der ehemaligen DDR. Na bravo!

Barbara Grünwald, per E-Mail

Zum Kommentar „Assistierter Suizid: Ärzte brauchen endlich Rechtssicherheit“ vom 29. Oktober

Hoffentlich wird hier bald die Genehmigung erteilt. Diese ist längst überflüssig und wird nur von unsensiblen Politikern und Kirchenvertretern, da besonders von der katholischen Seite, verhindert. In so vielen Ländern ist das kein Problem mehr, nur hier in Deutschland. Mein Leben, meine Entscheidung.

Manfred Dunstheimer, via Facebook

Es ist an der Zeit, sich verbindlich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Menschen müssen das Recht haben, über ihren Tod entscheiden zu können. Und begleitendes Fachpersonal sollte Rechtssicherheit genießen.

He Sa Fischlein, via Facebook

Es war zu erwarten, dass das Thema im Rahmen des Pflegenotstands neu diskutiert wird! Es wäre dringend geboten, jedem, der das klar und selbstbestimmt artikulieren kann, eine legale und sichere Möglichkeit einzuräumen! Wir haben persönlich erfahren, wie viel weniger Angst und wie viel innere Ruhe allein die Option den Betroffenen bringt! Denkt an eure Haustiere, denen billigt ihr es ja auch zu, im Arm eines geliebten Menschen einzuschlafen!

Lieselotte Lohmann, via Facebook

Wer sind wir, wenn wir das Leid eines anderen beurteilen? Es gibt Krankheiten, die nehmen so viel Lebensqualität, dass kein leidloses Leben möglich ist. Es gibt Qualen, die man nicht heilen kann. Bei Tieren sind wir so gnädig und wissen, dass manches Leid nur schwer zu tragen wäre. Wenn sich jemand für diesen Weg entscheidet, dann macht das die betreffende Person niemals leichtfertig. Wir können nun mal nicht alles Leid dieser Erde mit der Medizin beheben. Das gilt es zu akzeptieren. Ebenfalls, wenn jemand nicht mehr kämpfen möchte.

Vera Naef, via Facebook

Zum Kommentar „Die Gen Z geht auf die Straße – endlich“ vom 30. Oktober

Ich bin Boomer und wir hatten unsere eigenen anderen Probleme in unserer Jugend. Dass die Gen Z auf die Straße geht, wundert mich nicht. Die Zukunftsaussichten sind für sie im Moment nicht gerade rosig. Und ja, es wird immer auf die Gen Z geschimpft, dabei sind die meisten fähige Menschen, die sich was aufbauen wollen. Null-Bock-Leute gab und gibt es in jeder Generation.

Ulli Uebach, via Facebook

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Ich kann die Jugend zwar nicht in allen Bereichen verstehen, aber ich finde, dass die Jugend mehr gesehen werden muss. Sie haben recht, dass in der Schule zu wenig Lehrer sind, es fallen zu viele Stunden aus und die Schulen sind marode. Die Jugend hat bei Corona viel ertragen, es fehlt ein Teil ihrer Jugend. Wir haben tolle junge Leute, die auch ihre Rechte haben.

Susanne Lampe, via Facebook

In den 80ern hatten wir die Automatisierung. Wie viele Arbeitsplätze da wegrationalisiert wurden. Aufgrund der hohen Anzahl an jungen Menschen, die in den Arbeitsmarkt wollten, war es mitunter nur mit Vitamin B möglich, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Das waren schwierige Zeiten für viele. Die Nachfahren dieser Generation beklagen heute, dass sich Eltern und Großeltern aufgerappelt haben und trotzdem was draus schafften. Wer in der Zukunft etwas verändern will, sollte die Vergangenheit nicht vergessen.

Marion Richter, via Facebook

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