Zum Artikel: „Wo man sich zu Halloween schön gruseln kann“ vom 28. Oktober

Wenn man sich zu Gemüte führt, wer künftig im Abgeordnetenhaus von Berlin womöglich das Sagen haben wird, dann braucht man doch eigentlich als Berliner sogar zu Halloween keinen anderen Ort mehr, um sich zu gruseln!

Peter Knief, per E-Mail

Zum Artikel: „Neues Werk in den USA: Scharfe Kritik an Audi-Chef Döllner nach Auftritt mit Trump“ vom 26. Oktober

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Da wird ständig die Frage bewegt in Büchern, Artikeln oder Sendungen: Wie konnte das passieren? Und damit ist die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 gemeint. Und eine Antwort ist zweifellos die Gefügigkeit der Großindustrie mit Aussicht auf neue Rüstungs- oder Bauaufträge. Ja, auch auf den „Volkswagen“. Und wieder ist es ein führender Vertreter dieser Großindustrie, der sich Demokratiefeinden anbiedert. Dieser Aufsichtsratsvorsitzende bezeugt erneut, wo wohl so mancher Industriekapitän steht. Leider rechts außen. Und so brauchen wir uns nicht später zu fragen: „Wie konnte das geschehen?“ Wir wissen ja, Herr Müller-Milch stützt die AfD, Audi-Chef Döllner reiht sich in die Reihe der Demokratiegegner bei Donald Trump ein. Vor lauter Angst vor möglichen Repressionen verzichten die Industriekollegen in Deutschland auf die nötige Verurteilung dieser üblen Geste. Hier sind sie also wieder, die Köpfe der Nazi-Hydra. Ach ja, und die Ausrede von Herrn Döllner: „Es war im Interesse des Unternehmens.“ Richtig, das war es 1933 auch. Obwohl wir heute doch wesentlich bessere Bedingungen in unserer europäischen Welt haben. Aber hier handelt man im Interesse der Demokratie und wartet mit seiner Rede vielleicht vier bis acht Wochen ohne Trump-Bussis, bis die Midterms vorbei sind. Wie armselig, Herr Döllner!

Hubertus von Goertzke, per E-Mail

Es ist nur folgerichtig, den deutschen Produktionsstandort abzuwickeln. Schwerfällige und unternehmerfeindliche Bürokratie, zu hohe Steuern und Abgaben machen eine Fortführung in Deutschland schlichtweg sinnlos. Vor dieser Entwicklung ist jahrelang gewarnt worden. Nun muss Deutschland die Konsequenzen tragen.

Markus Thürmann, via Facebook

Es geht im Fall Döllner nicht um die Ankündigung der Investition in den USA selbst – sondern um das Wie der Ankündigung! Döllner hat gegen Regeln von Audi verstoßen – als Chef – und ist somit für den Konzern nicht mehr tragbar!

Torsten Schanz, via Facebook

Zum Artikel: „Söder will Aigner, Merz zögert: Wird diese Frau Bundespräsidentin?“ vom 21. Oktober

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Vorschlag: Franziska Giffey als Bundespräsidentin. Wie schon weiland Wolfjang Müller, ehemaliger Komiker von Jottes Jnaden, jejenüber Wolfjang (Wolfgang Müller) betonte, dass man bei det Amt vom Wink-August‘s doch ne ruhije Kugel schieben kann und det is och jut so. Doch jetzt bemüßigt sich unter anderem och Hape, der von Netto, sich für det scheene Amt. Bloss det nich, haben wa nich jenuch Amateure, die teilweise noch nich mal de Sprache beherrschen, die in de diplomatische Verantwortung für det arme jeknechtete Volk der Germanen vonnöten sein müsste? Watt soll‘s, bis 2027 fließt noch ne Menge Wasser de Spree runter und Franziska könnte det Rennen machen. Een Berliner hatte noch nie det schöne Amt, sodass det langsam Zeit wird, och Berlin endlich den Vortritt zu lassen. Vielleicht bekundet sie bald ihr Interesse an de Hütte im Tierjarten. Verdient hat se ditt schon lange. Den nötijen Humor hat se, und det edle Aussehen is wie jemacht für det Amt. In Bellevue is dann zumindestens juter Stil und Jeschmack vom Feinsten anjesagt. Vom nötigem Charme janz zu schweigen, und auch die nötije Fachkenntnis is jarantiert, bestimmt besser als etwaige bayerische Folklore im Stile Ludwig Thomas in de bald jeknechteten Hauptstadt.

Thomas Hansen, per E-Mail

Zum Artikel: „Sommerbad Mariendorf vor dem Verfall: Sanierung kann erst ab 2031 kommen“ vom 20. Oktober

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Dass sich die Sanierung des Sommerbads Mariendorf noch so ewig lange hinzieht, ist dem Versagen Berlins bis in die kleinsten Details geschuldet. Auch die direkte Umgebung verkommt immer mehr. Dass das alles einmal so wahnsinnig sichtbar wird im einmal so beschaulichen Süden, hätte ich mir vor ein paar Jahren im schlimmsten Albtraum noch nicht vorstellen können. Jetzt verstehe ich auch Autofahrer bzgl. ihrer Wahl des Fahrzeugs. Sie wollen das Elend wahrscheinlich nicht sehen. Das tut man nämlich auf brutalste Weise, wenn man auf dem Radl oder Roller die B96 v. a. stadteinwärts von Müllriendorf (das frühere Mariendorf) bis nach Krempelhof unterwegs ist. Ein anderer Name fällt einem momentan auch für Tempelhof nicht mehr ein! Eine besonders schlimme Stelle musste ich heute einmal dokumentieren. Es ist der Zuweg zum Sommerbad Mariendorf vom Mariendorfer Damm aus. Auf fast der gesamten Länge verstreut liegt neben vielem anderen vor allem Textilmüll, da sich an der Ecke ein Altkleidercontainer befindet. Er fügt sich farblich aktuell ,wunderschön’ in das bunte Herbstlaub ein, und es ,blüht’ mittendrin sogar noch eine blau-gelbe Stoffblume. Ich frage mich auch, wie es im sonst so überregulierten Deutschland möglich ist, dass ein Container anscheinend nirgends gemeldet werden muss und seine regelmäßige Leerung somit auch überwacht wird. Auch scheint es unter Kaufleuten nur noch wenige Ehrenmänner zu geben, die sich um die korrekte Abwicklung ihres Gewerbes kümmern. Eine leider sehr traurige Entwicklung!

Ullrich Herzau, per E-Mail

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