Für die rund 1200 Angestellten an 82 Standorten war es ein Schock, als das Autohaus König im August bekanntgab, in die Insolvenz zu gehen. Die Autohaus-König-Gruppe zählt zu den größten mehrmarkigen Automobilhändlern in Ostdeutschland. Die Gruppe vertreibt unter anderem die Marken Renault, Dacia sowie die Stellantis-Marken Opel, Fiat, Jeep, Kia, BYD und Citroën.

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Seit August herrscht Unsicherheit bei den Beschäftigten, aber auch bei vielen Kunden. Wie die „Automobilwoche“ berichtet, sollen 3000 bis 4000 Kunden ihr bestelltes Fahrzeug bereits ganz oder teilweise bezahlt haben. Viele hätten auch ihren Gebrauchtwagen in Zahlung gegeben. Ob die neuen Autos ausgeliefert werden können, war lange unklar. Doch nun gibt es offenbar Hoffnung. „Mit Stellantis und Renault konnten inzwischen Vereinbarungen getroffen werden“, sagte eine Sprecherin der Insolvenzverwaltung der „Bild“-Zeitung.
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Allerdings werde jeder Kaufvertrag einzeln geprüft, hieß es weiter. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, geeignete Lösungen für möglichst viele Kundinnen und Kunden zu schaffen. Welche Fahrzeuge ausgeliefert werden können und wie mit geleisteten Zahlungen umzugehen ist, ergibt sich aus der laufenden Prüfung der einzelnen Verträge“, sagte die Sprecherin weiter. Kunden würden schrittweise „verbindlich und rechtssicher über ihren Kauf informiert“.
Auch die Beschäftigten können laut Medienberichten erst einmal aufatmen. Die November-Gehälter seien über das Insolvenzgeld abgesichert, hieß es. Außerdem soll es nach Informationen der „Automobilwoche“ gleich drei Interessenten geben, die das Autohaus übernehmen könnten. Ein möglicher Investor für die Unternehmengruppe ist demnach unter anderem die AVAG Holding aus Augsburg, eine der größten Autohandelsgruppen Europas. Die Insolvenzverwalter wollten sich zu konkreten Übernahmeinteressenten nicht äußern, bestätigten allerdings laufende Gespräche.
tok





