Zu der Berichterstattung zum Ende der Zeitschrift „Emma“ von Alice Schwarzer

Ich als alte Frau kann die Gedanken von Frau Schwarzer auch nicht länger verstehen. Feldzug gegen Kachelmann, Steuerhinterziehung, auf der Bühne mit Sahra Wagenknecht, abfällig gegen Transpersonen. Auch wenn sie unbestritten viel für den Feminismus getan hat.

Ulla Sörensen Metje, via Facebook

Eine 83‑jährige großartige Frau hört auf zu arbeiten. Ja, das darf sie natürlich nach allem, was sie geschafft hat. Eine wichtige Stimme für Frauen in der Medienlandschaft wird fehlen!

Ute Dreiack, via Facebook

Die Zeitschrift „Emma“ steht für Beton-Feminismus der 1970er. Nun gibt Gründerin Alice Schwarzer auf. Für unsere Textchefin Birgitt Stauber ist das nur konsequent.

Sie hat ohne Zweifel unglaublich viel für die Emanzipation getan. Leider ist ihr in den letzten Jahren zunehmend der Kompass verrutscht. Der Abschied sei ihr gegönnt. Schade, dass sie die „Emma“ mitnimmt.

Claudia Diers, via Facebook

Sie war viele Jahre mein Vorbild. Aber dann kamen „Kachelmann“, ihre Steuerhinterziehung und nicht zuletzt ihr Umgang mit Frau Lisa Ortgies. Damit war sie für mich der typische weiße alte Mann in Frauenkleidern.

Bea Te, via Facebook

Nun, 50 Jahre unerschütterliches Engagement muss man erst einmal zustande bringen. Und ich ziehe meinen Hut vor einer Frau, die weiß, wann es genug ist. Chapeau, Frau Alice Schwarzer.

Ruth Werz, via Facebook

Hier lesen Sie mehr Leserbriefe an die Berliner Morgenpost

Wenn es Frau Schwarzer wirklich um eine diskriminierungsfreie Gesellschaft gehen würde, würde sie sich gegen jegliche Diskriminierung positionieren, anstatt munter gegen Menschen zu hetzen, die nicht in ihr Weltbild passen.

Ju Reichel, via Facebook

Das muss man / Frau leider inzwischen so sagen: Sie hat in den letzten Jahren viel von ihren Verdiensten vergessen lassen. Wann fing das an? Was hat sie bloß so ruiniert? Allein dass sie für die „Bild“ etwa Texte schrieb, ist kaum zu fassen. Mit Wagenknecht die Ukraine unter den Bus werfen zu wollen, war dann der Gipfel ihres Niedergangs.

Werner Goller, via Facebook

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Da gab es einmal die sehr erfolgreiche Band „Hot Chocolate“, mit ihren zahlreichen Hits, wie z.B. „You sexy thing“ oder „Every 1’s a winner“. Ein Song der Band drehte sich um das Mädchen „Emma“. „Wir waren zusammen, seit wir fünf waren“, besingt da Errol Brown (1943–2015), der Sänger der Band, seine Angebetete Emma! „Emma“ heißt auch das Magazin von Alice Schwarzer (*1943). Diese „Emma“ will sich ab sofort nirgends mehr einmischen und mitdiskutieren; diese „Emma“ soll bald zu Grabe getragen werden, und das finde ich äußerst schade! 
 
Klaus P. Jawore, per E‑Mail

Zum Artikel „Wird Ilse Aigner die erste Frau im Staat?“ vom 20. Oktober

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Was macht einen guten Bundespräsidenten aus? Dass er so volkstümlich ist wie Lübke, so gut singen kann wie Scheel oder so ausdauernd wandert wie Carstens? Dass er wenigstens einen wichtigen, wenn auch folgenlosen Satz sagt wie Herzog („Durch Deutschland muss ein Ruck gehen!“), dass er früher geht als geplant wie Köhler oder sogar schneller geht, als er gekommen 
ist wie Wulff? Angesichts dieser Vielfalt fällt es schwer, einen Kriterienkatalog, eine Arbeitsplatzbeschreibung oder ein fachliches Profil für den künftigen Amtsinhaber zu erstellen. Es bleiben also die üblichen Maßstäbe: Quote, Proporz und Parteipolitik. Dabei fällt auf, dass noch nie eine Frau (und noch nie ein Mitglied der CSU oder der Grünen) Bundespräsident war. Man mag den Motiven des Herrn Söder misstrauen, aber es steht sicherlich außer Zweifel, dass Ilse Aigner, frühere Ministerin und jetzige Landtagspräsidentin, eine passende Kandidatin wäre. (Und wenn Herr Merz den Söder‘schen Ratschlägen nicht folgen mag, hat er mit Karin Prien auch in der eigenen Partei eine geeignete Anwärterin.)  

Wolf-Rüdiger Heilmann, per E-Mail

Zu der Berichterstattung zum Sperrkreis um den Bierpinsel

Also in Fällen, in denen Eigentümer ihren Pflichten nicht nachkommen, Menschen gefährden oder denkmalgeschützte Gebäude verfallen lassen. Da wäre ich sofort für Enteignung beziehungsweise Vergesellschaftung.

Katharinaxbln003, via Instagram

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Wenn das so weitergeht, brauche ich künftig für meinen Arbeitsweg den Besen von Bibi Blocksberg oder den Nimbus 3000 von Harry! Allein die Tatsache, dass seit Monaten der Schlangenbadertunnel dicht ist, ist schon katastrophal, aber jetzt auch noch Tiburtius-Brücke. Sachsendamm Richtung Tempelhof ist auch dicht, Richtung Nord auch nur noch zweispurig. Ich bitte euch inständig, prüft bitte nicht den Tunnel in der Wexstraße!

berlinkiss, via Instagram

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Das Bezirksamt hat den Bierpinsel verkauft, der Investor freut sich, setzt nichts instand. Der Bürger, der da langgeht, wenn irgendwas runterfällt, der Bürger wird davon getroffen. Pech gehabt, uninteressant.

Peterharning, via Instagram