Zur Berichterstattung zum Auftakt der Sondierungsgespräche zwischen Linken, Grünen und der SPD

Linke, Grüne und SPD werden Berlin als Weltstadt und Kulturmetropole präsentieren, die man überall auf der Welt bewundert – mit einem weltoffenen, sozialen, umweltfreundlichen und friedensorientierten Programm, das die Erwartungen der progressiven Welt bestätigt.

Younouss Wadjinny, via Facebook

Gut, dass SPD, Grüne und Linke miteinander ins Gespräch gehen. Genau dafür sind demokratische Gespräche da: Gemeinsamkeiten ausloten, Unterschiede benennen und schauen, ob sich daraus tragfähige Lösungen für Berlin entwickeln lassen. Alles andere ist politische Gesprächsverweigerung.

Stefan Möller, via Facebook

Alles läuft nach Clan!

iwanttobreakfreeforeverandever, via Instagram

Im Grunde freut man sich morgens auf den ersten Kaffee und das Lesen der Berliner Morgenpost. Doch am heutigen Freitag, den 09.10.26, führten gleich mehrere Artikel dazu, dass man anschließend frustriert und misslaunig in den Tag startete. Auf der Titelseite eine grinsende Linken-Chefin, wohlwissend, dass man sowohl die Grünen als auch die SPD bei den Vorsondierungen so richtig über den Tisch gezogen hat. Obwohl zahlreiche angesehene Politiker beider Parteien ihre „Berliner Parteifreunde“ vor einer Zusammenarbeit mit der SED‑Nachfolgepartei gewarnt hatten. Hier werden alle Ideale der Grünen und der SPD verleugnet, nur um später eine satte Altersabsicherung zu ergattern. Genau so absurd ist der Artikel über unseren Altkanzler Gerhard Schröder, der zu den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit als Gast geladen war und gut gelaunt in der ersten Reihe Platz nehmen durfte. Obwohl jeder weiß, dass der beste Kumpel des Aggressors Putin wenige Tage später in Moskau weilt, um sich dort in einem Supermarkt zum „Mitarbeiter des Monats“ wählen zu lassen. Dem steht die Tatsache, dass der ehemalige Chef des BND jahrelang brisante Informationen zugespielt bekam, in nichts nach. Wieso hat die Aufklärung dieses Missbrauchs so lange gedauert? Hat das Parlamentarische Kontrollgremium hier schlichtweg geschlafen? Als Fazit bleibt eigentlich nur: Wer kann, sollte schnellstmöglich seine Sachen packen und Berlin oder besser noch dieses Land verlassen.

Hans-Jürgen Hess, per E-Mail

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Denke ich an den kommenden Dreier im Roten Berliner Rathaus, dann muss ich eigenartigerweise an den Film „Hi-Hi-Hilfe“ der Beatles (Originaltitel: „Help“) aus dem Jahr 1965 denken. Darin eiern diese Pilzköpfe, wie man damals ihre Frisuren betitelte, gespielt von John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr, ziemlich spaßig und mit viel guter Musik durch das filmische Geschehen. Ob das mit diesem Dreierbündnis aus den Linken, den Grünen und der SPD in der Hauptstadt auch so spaßig ablaufen könnte, das frage ich mich allerdings schon jetzt, hier und heute.
 
Klaus P. Jaworek, per E-Mail

Montag bis Samstag

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Was für epochale Erkenntnisse nach drei gemeinsamen Treffen! Man einigt sich auf Selbstverständlichkeiten, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: mehr Polizei und Verfassungsschutz, den man ja eigentlich abschaffen will, um jüdische Mitbürger besser schützen zu können. Und die Polizei, die von Teilen der Linken als „krimineller Clan“ bezeichnet wurde, soll dazu auch gut genug sein?! Da fragt man sich dann tatsächlich, für wie dumm man hier gehalten werden soll? Und die SPD und die Grünen? Frau Spranger springt schon mal in die Position, dass sie gerne weitermachen möchte. Und die Grünen? Bei den Grünen in Berlin erinnere ich mich an einen Spruch von Franz Josef Strauß: „Die Grünen sind wie Tomaten, erst grün und dann doch rot!“ Ach so, und vielen Dank an die Wähler der AfD, die diese Chance mit ermöglicht haben. Ich bin mir sicher, Ernst Reuter hat seinen Aufruf: „Völker der Welt, schaut auf diese Stadt“ doch ganz anders gemeint!! Die drei Seiten, die veröffentlicht wurden, strotzen vor einfachen Grundsätzlichkeiten, für die man nicht drei Seiten braucht, wenn nicht zwischen den Zeilen die eine oder andere Relativierung noch hätte Platz finden müssen. Wenn das SPD und Grünen reicht, dann sind sie eben nicht besser als die Linken, sondern machen sich zu deren politischen Handlangern.
 
Ingo Haberkorn, per E-Mail

Zum Artikel „Tankrabatt kommt nur teilweise an: Unterschiede bei Diesel und Benziner“ vom 7. Oktober

Ich dachte mir so im stillen Kämmerlein, ob dieser Tankrabatt an der Tankstelle wirklich am 1. Oktober 2026 in Kraft treten wird! Irgendwie habe ich bisher von diesem sogenannten Tankrabatt bisher überhaupt nichts bemerken können! Die Preise vor dem angekündigten Tankrabatt sind gleich die Preise nach dem Tankrabatt! War das alles nur eine politisch gewollte Flunkerei im Großformat?
 
Klaus P. Jaworek, per E-Mail

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