Berlins Katastrophenschutz wird ausgebaut. Für das Rote Kreuz, den Malteser Hilfsdienst, die Johanniter, den Arbeiter-Samariter-Bund, die DLRG und die Freiwilligen Feuerwehren gibt es künftig 25 neue Fahrzeuge. Am Freitagvormittag wurden Mannschaftstransportwagen, Gerätewagen und Schlauchwagen von Innensenatorin Iris Spranger (SPD) an die Berliner Hilfsorganisationen übergeben.
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20 Fahrzeuge kaufte das Land Berlin für 2,9 Millionen Euro, fünf weitere finanzierte der Bund mit knapp einer Million Euro. Die Fahrzeuge sollen für Einsatzleitung, Betreuung, medizinische Behandlungen, Logistik und technische Unterstützung im Katastrophenschutz genutzt werden.

Mit einem sogenannten Schlauchwagen können beispielsweise bis zu zwei Kilometer Wasserschläuche ausgelegt werden, um die Wasserversorgung der Feuerwehr bei großen Bränden am Stadtrand oder in Waldgebieten sicherzustellen. Ein Teil der Fahrzeuge wurde bereits in der vergangenen Woche übergeben.
Mobile Notstromaggregate sollen Stromversorgung von Behörden sichern
Außerdem sollen im kommenden Jahr 24 mobile Notstromaggregate für eine Million Euro aus Bundesmitteln angeschafft werden. Sie seien geeignet, jeweils ein mittelgroßes Regierungs- oder Verwaltungsgebäude, etwa eine Polizeiwache, mit Strom zu versorgen. Jeweils eines davon sollen die zwölf Bezirke erhalten. Für mindestens 1,6 Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren weitere Aggregate beschafft werden.

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Spranger erklärte: „Die neuen Fahrzeuge ergänzen die bestehende Ausstattung des Katastrophenschutzes in Berlin. Wir verstärken damit vor allem die Handlungsfähigkeit und Sicherheit unserer Stadt. Mein besonderer Dank gilt den vielen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften.“ Denn selbst die besten Gerätschaften könnten den Einsatz der freiwilligen Helfer nicht ersetzen.
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Die Senatorin bekräftigte bei der Übergabe zudem, es gehe im Einsatzfall darum, möglichst schnell die notwendigen Strukturen aufzubauen. Sie erinnerte an große Einsatzlagen wie den tagelangen Stromausfall nach einem extremistischen Anschlag im Januar. Ein wirksamer Bevölkerungsschutz beginne lange vor dem Ernstfall mit der passenden Ausstattung für die Organisationen und ihre oft ehrenamtlichen Helfer.
dpa







