Es war eine Tat, die in ganz Berlin für Entsetzen sorgte: Am 6. Dezember wurde das Zelt eines obdachlosen Menschen in Nikolassee (Steglitz-Zehlendorf) angezündet. Der Vorwurf: versuchter Mord. Nach Auswertung von Video- und Fotoaufnahmen ermittelt das Landeskriminalamt nun gegen einen Tatverdächtigen und bittet Berliner und Berlinerinnen um Mithilfe.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Demnach handelt es sich bei der gesuchten Person um einen 39-jährigen Mann. Er soll am 6. Dezember 2025 im Bereich der Spinnerbrücke im Ortsteil Nikolassee das Zelt eines wohnungslosen Mannes angezündet haben. Der Tatverdächtige soll dabei gewusst haben, dass sich der wohnungslose Mann schlafend in dem Zelt befand. Zuvor soll es einen Streit gegeben haben.

Auch interessant

Zelt eines Obdachlosen angezündet: Polizei fahndet nach 39-Jährigem

Der Beschuldigte soll sich nach der Tat weiter in der Nähe des brennenden Zelts aufgehalten haben, um sich zu versichern, dass dieses auch tatsächlich weiterbrennt. Anschließend soll er vom Tatort geflüchtet sein. Der Mann im Zelt wurde jedoch wegen des Rauchgeruchs wach und konnte sich schließlich aus dem brennenden Zelt retten, bevor es vollständig ausbrannte.

Der Beschuldigte wird wie folgt beschrieben:

  • circa 181 cm gro
  • schlanke Gestalt
  • Narben an der rechten Augenbraue und am Hinterkopf
  • hört auf die Spitznamen „Loan“, „Alain“ und „Iggi“

Auch interessant

Wer kennt Enrico J. und kann Angaben zu seinem aktuellen Aufenthaltsort machen? Wer kann Angaben zu etwaigen Kontaktpersonen machen? Wer kann sonst sachdienliche Angaben machen? Zeugen und Zeuginnen, die Antworten auf diese Fragen haben, werden gebeten, sich an das Landeskriminalamt unter der Rufnummer 030 4664 966211 oder per E-Mail zu melden.

Hinweise nimmt das zuständige Fachkommissariat des Landeskriminalamts unter der Rufnummer (030) 4664-966211 oder per E‑Mail entgegen. Auch an jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache können Hinweise gegeben werden.

rk