Liebe Leserin, lieber Leser,
was wird heute wichtig? Zuerst ein Blick auf den Termin des Tages:
- Demonstration Bündnis gegen Verdrängung und hohe Mieten unter dem Motto „Her mit den Wohnungen! Runter mit den Mieten!“ (13 Uhr, Rotes Rathaus)
Neues aus Berlin
Drei Wochen hat es gedauert – dann war der zynische Countdown abgelaufen. Am Freitagnachmittag wurden 5,26 Terabyte Daten aus zwei gehackten Berliner Senatsverwaltungen veröffentlicht. Das ist zwar nicht ganz die Summe aller gestohlenen Dateien. Aber eben doch der Großteil, berichten Alexander Rothe und Philipp Siebert.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
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Dass sich die Senatsspitze nicht erpressen lassen wollte, ist nachvollziehbar. Als Antwort auf den Angriff reicht diese Haltung jedoch nicht. Nach Ablauf des Ultimatums haben die Täter den Großteil der erbeuteten Daten veröffentlicht. Die Folgen tragen nun Zehntausende Berliner und Berlinerinnen. Ihnen könnten nun im schlimmsten Fall Identitätsdiebstahl oder gezielte Phishing-Angriffe drohen, warnt der Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf.
Die verfahrene Situation zeigt vor allem eines: Wer IT-Sicherheit vernachlässigt, riskiert am Ende Schäden, die sich kaum noch begrenzen lassen. Sind sensible Daten erst einmal veröffentlicht, lässt sich der Schaden nicht mehr rückgängig machen. Mehr lesen Sie hier.
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Außerdem wichtig
Kein Bedarf an 1000 Wohnungen? Im ehemaligen AEG-Werksgelände zwischen Voltastraße und Gustav-Meyer-Allee direkt am Humboldthain will Projektentwickler Coros im „Quartier am Humboldthain“ neben Büros auch Wohnungen realisieren. Doch der geltende Bebauungsplan erlaubt dort bislang ausschließlich Gewerbe. Ein Dilemma, berichtet Julia Lehmann.
CSD-Attentäter nicht zu stoppen: Abdul Ballout war längst im Blick der Behörden, doch Polizei und Präventionsarbeiter sahen jeweils nur einen Teil des Falls. Besonders brisant ist, dass ausgerechnet das Deradikalisierungsprogramm von Violence Prevention Network nicht über alle Informationen verfügte, schreibt Alexander Rothe.

Tarifstreit beim Unionhilfswerk eskaliert: Drei Tage Streik sind angekündigt. Die rund 800 Beschäftigten des Unionhilfswerks sollen kommende Woche in einen Arbeitskampf treten. Der Grund: Die Gewerkschaften Verdi und GEW wollen einen Tarifvertrag durchsetzen, berichtet Chefreporter Joachim Fahrun. Der CDU-nahe Sozialverband will keinen Tarifvertrag zulassen und setzt auf eine Betriebsvereinbarung.
Spitzenpolitiker mit smarten Brillen: KI-Küchengeräte, Smart Glasses und Haushaltsgeräte probierten beim Eröffnungsrundgang über die Technikmesse Ifa am Funkturm gleich mehrere Spitzenpolitiker. Helge Denker war dabei.
In eigener Sache: Kennen Sie schon unseren KI-Wahlchat? Die Redaktion der Berliner Morgenpost hat in Zusammenarbeit mit Google ein KI-Tool entwickelt, das den Berlinern und Berlinerinnen helfen soll, eine inhaltlich fundierte Wahlentscheidung zu treffen: Ein Gemini-Notebook. Es basiert auf fast 300 Tiefenrecherchen unserer Berlin-Reporter sowie auf den Wahlprogrammen der Parteien. Das Programm vergleicht die Positionen, gibt also keine konkrete Wahlempfehlung. Welche Partei zu Ihren Interessen passt, können Sie selbst bewerten. Alle Details zum Wahl-Notebook „Wen wählen?“ erfahren Sie hier.
Ich wünsche Ihnen ein wunderbares Wochenende
Ihre Heike Dietrich
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