Zum Artikel „Anwohner kämpfen um ihre Linden“ vom 4. September
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Für Berliner sind die prächtigen Straßenbäume etwas Normales, etwas, was dieses besondere Gemeinwesen besonders liebenswert und geradezu einzigartig macht. Vergleiche zu anderen Metropolen muss man da gar nicht erst anstrengen. Gründe, nur einen einzigen dieser Schattenspender zu fällen, sollten da schon plausibel sein. Wen wundert es daher, wenn die Bewohner der Torstraße in Mitte für den Erhalt von 32 Linden kämpfen, die einem – mir ziemlich sinnlos erscheinendem Vorhaben – weichen sollen. Der Gehsteig soll verkleinert werden. Offenbar für mehr Autos und Radwege, was aus dem ansonsten engagiert geschriebenen Beitrag leider nicht eindeutig hervorgeht. Wie auch immer, die Angst der Bürger, Gastronomen und Betreiber vielfältiger Geschäfte um ihre lebendige Straße ist verständlich und berechtigt, zumal niemand mit ihnen über diese Umbaupläne gesprochen haben soll. Noch eine kahle Friedrichstraße wünscht sich jedenfalls niemand.
Robert Wiegand, per E-Mail
Zum Artikel „Iran-Krieg treibt die Benzinpreise auf einen neuen Höchststand“ vom 3. September
Warum ist denn nur der Spritpreis bei uns in Deutschland weltweit gesehen so hoch, und trotzdem steigt und steigt er hier weiter? Ganz einfach, weil sich der Staat an jedem Liter getanktem Sprit wie ein gefräßiges und nimmersattes Monster bereichert. Fährt man zum Tanken zum Beispiel in östliche Länder, dann zahlt man für einen Liter Sprit fast bis zu einen Euro weniger. Der Staat braucht Geld, viel Geld; deshalb hat er diese CO₂‑Abgabe erfunden, plus einer Energiesteuer obendrauf. Darauf kommt dann noch die Mehrwertsteuer, das sind Steuern auf die Steuer. Mir verschlägt es jetzt schon fast die Sprache.
Riggi Schwarz, per E-Mail
Zum Artikel „Neue Einkommensteuer beschlossen: So profitieren Familien und Geringverdiener“ vom 2. September
Es wird zum einen immer so getan, als sei eine Steuersenkung beziehungsweise Entlastung ein Geschenk an die Bürger von Gnaden des Finanzministers. Das ist sie bekanntermaßen mitnichten, wird aber von fast allen Kanälen so kommuniziert. Des Weiteren ist jeder Cent, der dem Steuerzahler gelassen wird, Treibstoff für den stotternden Konjunkturmotor. Kapitalismus funktioniert nun einmal nur durch Konsum und Investitionen durch Privatpersonen und Unternehmen. Diese Rechnung scheint Herr Klingbeil, aber auch viele seiner Vorgänger, nicht wirklich verstanden zu haben. Auch deshalb befindet sich unser Land gerade in dieser mehr als prekären Lage.
Ullrich Herzau, per E-Mail
Zum Artikel „Nach nur drei Monaten: Berlins Tourismuschef muss wieder gehen“ vom 4. September
Dass der in Bayern gebürtige Tourismuschef Berlins nach nur drei Monaten geschasst wurde, verwundert in der Branche niemand. Da scheint der Kaderleitung des Senats offenbar entgangen zu sein, dass sich Jürgen Amann während seiner Amtszeit in Köln auch nicht mit Ruhm bekleckert hat. Ähnlich liegt der Fall ja beim zurückgetretenen ehemaligen Kulturminister Joe Chialo, der sich auch nicht gerade als Meister seines Fachs erwiesen hat. Wer wird der Nächste sein? Wir haben die Wahl!
Lutz Westphal, per E-Mail
Zum Artikel „Hohe Hürden fürs Visum: So schwer ist es für Russen, nach Europa einzureisen“ vom 3. September
Denken wir an die Meldung von gestern, dass die Täter vom Leipziger Drohnenanschlag schwups wieder verschwunden waren, kommen doch berechtigte Zweifel auf. Die Europäischen Grenzen haben wohl viele Löcher, auch selbst gemachte, wenn wir unsere Blicke auch nach Malta lenken. Andere EU-Länder sehen wohl eher den eigenen Profit als die Sicherheit der Gemeinschaft.
Martin Tacker, per E-Mail
Zum Artikel „Berlins Polizei: Das sind die häufigsten Vornamen der Beamtinnen und Beamten“ vom 4. Juli
Egal, wie die Beamten heißen. Erwähnenswert ist doch, dass sie eine wertvolle und gute Arbeit für uns leisten. Leider müssen sie oft sinnloserweise ihr Leben wegen unsinniger und unverständlicher politischer Entscheidungen einsetzen. Wir sollten alle dankbar für ihre Arbeit sein.
Elke von Domarus, via Facebook
Zum Artikel „Fiasko in Europa. Deutscher Frauenfußball steckt in der Krise“ vom 4. September
Da ist von Fiasko die Rede, von Krise, Trauer und leeren Gesichtern. Was ist passiert? Zwei Frauen-Fußballteams (hätte als Frau beinahe Frauen-Mannschaft geschrieben) haben zwei wichtige Spiele verloren. Das kommt vor in dieser Sportart. Bei Männlein und Weiblein. Die Welt geht davon in Wolfsburg und Frankfurt am Main nicht unter. Aber die Welt dreht sich nun einmal um viel Geld, das inzwischen auch die besten Spielerinnen verdienen. Und wenn die Clubs in Mailand oder Paris mehr zahlen, dann gehen auch die besten Mädels dorthin, genauso wie die besten Jungs, wenn sie denn gut genug für die Premier League sind. Da muss man sich nicht wundern. Und vielleicht haben in den letzten 10 Jahren die anderen Fußballnationen einfach nur aufgeholt und mehr investiert in das neue Geschäft namens Frauen-Fußball.
Irene Gundermann, per E-Mail
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