Zum Artikel „Nach Anschlag: Russisches Haus wird gekündigt“ vom 2. September
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Also wenn das eine der scharfen Reaktionen auf den versuchten Anschlag auf dem Leipziger Airport ist, dann wird der russische Geheimdienst allgemein und Putin im Besonderen vor lauter Lachen nicht mehr in den Schlaf kommen! Und ganz nebenbei bemerkt: Das Russische Haus kann erst mit Wirkung zum 9. Juni 2027 überhaupt gekündigt werden! Solche Reaktionen unserer Regierung sind einfach nur erbärmlich und im höchsten Maße lächerlich. Eine Ausweisung des russischen Botschaftspersonals inklusive Botschafter wäre eine angemessene Reaktion. Dazu ist der Kanzler aber offensichtlich zu feige.
Jochen Sieler, per E-Mail
Zum Artikel „Die Neuköllner Linke und der Antisemitismus“ vom 1. September
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Wie sich manche Dinge doch ähneln. Hier ein linker Ortsverband, der israelfeindliche Hetze hofiert, und der zurückhaltende Umgang ihrer Spitzenkandidatin damit. Am entgegengesetzten politischen Rand eine AfD, deren Umgang mit dem Höcke-Flügel und dessen Positionen nicht weniger fragwürdig ist. Offenkundig hat die Linke ebenso wenig Mut, sich von diesen Störern zu trennen, wie ihr „politischer Feind“ (Zitat Eralp). Wenn Frau Eralp dann auch noch den Verfassungsschutz in seinen Befugnissen erheblich einschränken will, leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Erosion von Demokratie und Gesellschaft. Und auch dabei befindet sie sich im Gleichklang mit der AfD. Die Linke muss hier ein besseres Beispiel sein und sich von diesen Elementen unverzüglich trennen, sonst kann das Stimmen kosten.
Andreas Polley, per E-Mail
Zum Artikel „Hacker wollen persönliche Daten veröffentlichen“ vom 2. September
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Ich lese dazu heute, dass die Bürger dazu informiert werden. „All das wird jetzt untersucht“, geben die Verwaltungen zum Besten. In den Supermärkten wird schon Spekulatius verkauft, bis Weihnachten wird das wohl mit der Offenlegung der Datenabflüsse nichts. Das ist ja schrecklich.
Heinz Werner Brandt, per E-Mail
Zur Berichterstattung über den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt
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Rette sich, wer kann, denn Friedrich Merz (CDU) ist auf Wahlkampftour durch die deutschen Lande. Der Bundeskanzler braucht ein starkes Fell, denn er wird während seiner Tournee immer wieder mal lautstark ausgepfiffen und noch lauter ausgebuht, aber die Fischbrötchen scheinen ihm trotzdem gut zu schmecken. Friedrich Merz ist derzeit der unbeliebteste Kanzler, den Deutschland weiterhin beherbergen muss. Was soll’s, so denke ich mir, auch diese Kanzlerschaft wird irgendwann mal vorübergehen.
Riggi Schwarz, per E-Mail
Zum Artikel „Deutsche Post heißt jetzt DHL“ vom 2. September
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Ja, die Deutsche Post heißt jetzt DHL. Und hat sich damit für die Postkunden irgendetwas verbessert? Ist ja schön, dass einmal das Kürzel erklärt wurde und DHL jetzt international mitmischt. Davon hat leider weder der Postkunde noch der Angestellte der Post etwas. Denn der Postkunde ist angesäuert, und viele Angestellte sind arbeitslos. Das einfache Porto für Brief oder Postkarte ist bereits auf 95 Cent gestiegen. In Berlin dauert die Zustellung fast eine Woche. Wir hatten früher im Umkreis drei Postfilialen, heute keine einzige mehr. Wo ist denn der Service der DHL in Deutschland? Auch die meist artfremden Paketannahme- und Ausgabeläden im Umkreis haben dank der „tollen“ Vergütung mehrheitlich aufgegeben. Das ist ja alles nicht so schlimm. Hauptsache, im Ausland steht DHL dicke da, oder? Gehört die Post nicht auch zur Infrastruktur des Landes?
Christine Horn, per E-Mail
Zur Kolumne „Stadtflucht: Wenn das Haustier speziell wird“ vom 31. August
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Sehr geehrte Frau Keseling, was für eine hübsche Katze Sie haben. Ich habe Ihren Artikel mit Vergnügen gelesen. Katzen entwickeln sich von Babys zu Kindern, über Teenager zu Erwachsenen bis hin zu Senioren. Ich habe schon alle Zeiten mit meinen vielen Katzen durch. Meine Erkenntnis daraus: Ich nehme nur noch ganz alte Katzen auf. Sie sind zwar oft krank, aber viel ruhiger und so dankbar, noch einmal ein liebevolles Zuhause gefunden zu haben. Ich habe auch immer wieder das eine oder andere „Geschenk“ von den Katzen vorgefunden. Gott sei Dank haben sie manchmal die Angewohnheit, es immer wieder an der gleichen Stelle im Haus abzulegen. Für den Fall, dass das „Geschenk“ noch lebendig ist, lag immer ein Schuhkarton griffbereit auf jeder Etage. Diesen Karton kann man wenigstens noch schnell überstülpen, bevor die Maus unter/hinter den Schränken verschwindet. Ich wünsche Ihnen noch viele schöne Erlebnisse mit Ihrer Katze. Viele schnurrige Grüße.
Heidi Fels, per E-Mail
Zur Rubrik „Kasupke sagt, wie es ist“
Liebe Redaktion, ich habe nicht vor, Sie zu belehren; ich bin zwar in Berlin aufgewachsen, und meine Eltern haben darauf geachtet, dass die Kinder Hochdeutsch sprechen. Trotzdem ist mir der Berliner Dialekt einigermaßen vertraut – umso mehr bin ich bei Ihrer Überschrift „Kasupke sagt, wie es ist“ und dem dialektisch scheinbar nicht ganz passenden zugehörigen Text aufmerksam geworden. Natürlich werden Sie nicht wegen eines Lesers die Überschrift Ihrer festen Rubrik ändern. Zumal Sie Dutzende Leserbriefe dazu fürchten müssen. Nun, vielleicht bringt Sie die hundertste Lesermeinung dazu, in sich zu gehen und zu erwägen, „Kasupke sacht, wie et is‘“ zu schreiben? Mit verdammt jutn Jrüßen.
Jan Ehlebrecht, per E-Mail
Hier lesen Sie mehr Leserbriefe an die Berliner Morgenpost
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