Zehn Jahre nach dem Start der Berliner Schulbauoffensive hat der Berliner Senat am Mittwoch im neuen Heinrich-Hertz-Gymnasium in Friedrichshain Bilanz gezogen: Nach Angaben der Bildungsverwaltung entstanden rund 62.000 zusätzliche Schulplätze. Seit Beginn des Programms wurden demnach mehr als sieben Milliarden Euro investiert. In dieser Zeit seien 41 neue Schulgebäude und 76 Sporthallen gebaut worden. Zudem wurden laut Bildungsverwaltung zahlreiche Schulen erweitert und saniert.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

„Wir wollen Schulen auf der Höhe der Zeit – Orte, an denen Kinder und Jugendliche bestmöglich lernen und sich entwickeln können und an denen Pädagoginnen und Pädagogen gute Bedingungen für ihre anspruchsvolle Arbeit vorfinden“, sagte Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch. „Dazu gehören moderne Lernumgebungen ebenso wie guter Ganztag, Inklusion, Bewegung und Räume für Austausch und Zusammenarbeit.“

Auch interessant

Berlin: Schülerzahl auf Rekordniveau

Die Schulbauoffensive startete vor zehn Jahren im Schuljahr 2016/2017. Sie war in den vergangenen Jahren immer wieder wegen Verzögerungen und Finanzierungsfragen in die Kritik geraten. Zugleich stieg die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Berlin weiter an. Erst zum Schuljahresbeginn vergangene Woche war von einem Rekordstand von fast 405.000 Schülerinnen und Schülern die Rede.

Berlin will die Offensive weiter vorantreiben. Künftig soll es nicht nur um neue Schulen und Anbauten gehen, sondern stärker auch um die Sanierung bestehender Gebäude.

dpa/viv