Zum Artikel „Partei im Dauertief: Ist die SPD noch sexy, Frau Bas?“ vom 29. August
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Bärbel Bas hat die Krise ihrer Partei offensichtlich verdrängt. Und ihre Mitschuld daran, indem sie sich kürzlich als Klassenkämpferin profilieren wollte. Diese Politikerin lebt offensichtlich in einer anderen Epoche. Und wenn ihre Lieblingsband Die Toten Hosen vielleicht demnächst ein neues Management benötigt, sollte sie sich unbedingt bewerben und der Partei eines Willy Brandt und eines Helmut Schmidt den Rücken kehren.
Dirk Jungnickel, per E-Mail
Was die SPD zurzeit umtreibt, ist schlicht selbstmörderisch. Was treibt die ehemalige Partei Willy Brandts zu solch einer Kamikaze-Aktion? Da schickt die Partei einen den meisten Berlinern eher unbekannten Kandidaten namens Steffen Krach ins Rennen um das höchste Amt in der Hauptstadt. Der Kandidat kommt aus dem betulichen Hannover, und das war es dann. Ob er mit den zumeist unruhigen Zeiten in Berlin klarkommt, ist mit großem Zweifel behaftet. Hier in Berlin zählen Durchschlagskraft, Humor und eine gehörige Portion Chuzpe und Frechheit zum Job. Warum wird hier nicht Franziska Giffey berücksichtigt, ist hier in Berlin doch die berechtigte Frage. Die charmante, offene Frau Giffey mit den Großen der Weltpolitik hat schon was für sich. Dass sie das Zeug hat, beim Ämter-Roulette mitzumischen, hat sie meiner Ansicht nach längst bewiesen. Schade, so kann die ehemalige Partei Berlins, die alte Tante SPD, bald ein einstelliges Ergebnis einfahren, und die Stadt driftet weiter ins Abseits bis zum traurigen rot-roten/grünen Poller-Wahn.
Thomas Hansen, per E-Mail
Die etablierten Parteien CDU/CSU und SPD stecken in der tiefsten Krise seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland. Das über Jahrzehnte so bewährte und für mich vertrauensvolle politische System der Bundesrepublik erodiert auf dramatische Weise. Friedrich Merz ist nicht die Ursache dieser Entwicklung. Diese war seine einstige politische Erzfeindin. Die anhaltende illegale Migration und vor allem die mancherorts schlichte Verweigerungshaltung der Behörden, Straftäter ohne Asylberechtigung konsequent abzuschieben, wirken wie Brandbeschleuniger für den politischen Vertrauensverlust. Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung.
Alfred Kastner, per E-Mail
Zum Artikel „Faktencheck Wohnen an fünf Beispielen“ vom 27. August
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Berlin hat nicht genügend Wohnungen, und gebaut werden meist nur teure Wohnungen. Den Bau preiswerter Wohnungen mit den berlineigenen Gesellschaften kann man sich zudem sparen, da die Verwaltung und Instandhaltung eher an DDR-Zeiten erinnert. Das Hauptproblem sind inzwischen aber die leider legal befristet vermieteten, möblierten Wohnungen oder Zimmer. Da kostet der Quadratmeter gerne mal 25 bis 30 Euro. Warum geht die Politik dagegen nicht vor? Gegen Airbnb wird doch auch ständig vorgegangen. Wo ist der Unterschied?
Robin Krusche, per E-Mail
Zum Artikel „Poller-Aus in Berlin? Bonde legt neue Regeln für Kiezblocks vor“ vom 27. August
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Am ehesten würde doch Beruhigung an der Verkehrsfront in unserer Hauptstadt eintreten, wenn man den Bezirken jedweden Einfluss auf den Straßenverkehr entzöge. Noch wären ja ein paar Tage Zeit für die versprochene Verwaltungsreform. Bislang ist davon außer reichlich Pollern von den Bürgern ohnehin nichts zu entdecken. Termine im Bürgeramt gibt es ja schließlich nicht aufgrund eines noch so kleinen Reförmchens, sondern schlicht und einfach als Folge einer teuren Personalverstärkung. Eine Entmachtung der Dorfschulzen und ihres überflüssigen Trosses hätte weit mehr an Reform und vor allem Sparguthaben gebracht. Nun hat der enttäuschte Bürger die Wahl: Echte Reform oder nur Poller!
Peter Knief, per E-Mail
Hier lesen Sie mehr Leserbriefe an die Berliner Morgenpost
Zum Artikel „Direkt zum Facharzt? Ärztepräsident bringt Nachteile für Patienten ins Spiel“ vom 28. August
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Die hohe Zahl von Arzt-Patienten-Kontakten verringern zu können, indem man PatientInnen erst zum Hausarzt schickt, wird meines Erachtens eher die Zahl der Arzt-Patienten-Kontakte noch weiter in die Höhe treiben und überlastete Hausärzte noch mehr belasten. Warum soll ich erst zum Hausarzt, wenn ich klar erkenne, dass die Gynäkologin oder der Orthopäde der richtige Arzt/die richtige Ärztin ist? Ich muss regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen in die Charité, bekomme dort auch den neuen Termin, muss aber immer vorher zum Hautarzt und mir eine Überweisung holen. Solche Arzt-Patienten-Kontakte sind überflüssig.
Sigrid Nett, per E-Mail
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Zum Artikel „‚Verstößt gegen Grundrechte‘: Grüne und Linke klagen gegen Berliner Polizeigesetz“ vom 28. August
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Die Grünen und Linken sind weltfremd. Observation und Prävention helfen leider nicht immer, Straftaten zu verhindern. Ich möchte jedoch, wenn Straftaten geschehen sind, die Gewissheit, dass der Täter, auch mittels Videoüberwachung, gefasst wird und seine Strafe erhält. Es ist schlimm, das Opfer eines Verbrechens geworden zu sein, und der Täter kann aus falsch verstandenen Datenschutz weiter rauben, vergewaltigen, morden.
Karola Albrecht, per E-Mail







