Die Berlin-Wahl ist vorbei. Laut dem vorläufigen Ergebnis liegt die Linke auf Platz eins, gefolgt von der CDU. Doch wer von beiden wird am Ende regieren? Welche Koalitionen sind möglich, wer kann mit wem? Und wer wird Regierender Bürgermeister?

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Endgültige Antworten auf diese Fragen wird es erst in den kommenden Wochen nach Sondierungs- und eventuell Koalitionsverhandlungen geben. Doch bereits jetzt zeigt ein Blick auf die Zahlen, was rechnerisch möglich wäre.
News zur Berlin-Wahl 2026
Mögliche Koalitionen nach der Berlin-Wahl 2026
Welche Koalitionen möglich wären, zeigt unser Koalitionsrechner – basierend auf dem aktuell vorläufigem Ergebnis.
Koalition aus zwei Parteien: Laut dem vorläufigen Ergebnis wären nach der Berlin-Wahl keine Zweierbündnisse möglich. Die regierende Koalition aus CDU und SPD kommt nicht auf eine Mehrheit. Auch CDU und AfD könnten zusammen nicht regieren – was die Christdemokraten aber ohnehin schon vorab ausgeschlossen hatten. Möglich sind also nur Dreierbündnisse.
Rot-Grün-Rot (Linke, Grüne, SPD): Rechnerisch möglich und politisch realistisch ist ein Dreierbündnis aus Linken, Grünen und SPD. Die Linke wäre die führende Partei dieser Koalition und würde mit Elif Eralp die neue Regierende Bürgermeisterin stellen. Rot-Grün-Rot hätte eine vergleichsweise komfortable parlamentarische Mehrheit im Abgeordnetenhaus.

Kenia-Koalition (CDU, Grüne, SPD): Das Dreierbündnis kommt rechnerisch nur in Frage, weil das BSW es nicht über die Fünfprozenthürde geschafft hat. In einer solchen Konstellation wäre die Koalition von der CDU angeführt. Die Christdemokraten würden mit Stefan Evers den neuen Regierenden Bürgermeister stellen. In Umfragen vor der Wahl war diese Konstellation die weniger beliebte – mit nur neun Prozent Zustimmung.
bee/dpa







