Zu den Entwicklungen um die geplante Zuckersteuer in der Woche vom 24. August 2026

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Gerade noch einmal die Kurve gekriegt – die Zuckersteuer auf Zero-Getränke ist vom Tisch. Klingbeil hat ja in dem Punkt bezüglich interner Überlegungen recht – nur frage ich mich dann, was eigentlich für Fachleute bei solchen abstrusen Überlegungen im Finanzministerium sitzen. Und in diesem Zusammenhang ein Schelm, der Böses dabei denkt, wenn dann auch noch Beifall von der „grün“ beheimateten Vorständin der Verbraucherzentrale, Frau Pop, kommt.

Wenn es denn ein „Versuchsballon“ sein sollte, wovon ich ausgehe, ist er rechtzeitig geplatzt. Viele Endverbraucher und Steuerzahler waren mal wieder „24 Stunden auf den Bäumen“ und es hat mit Sicherheit wieder einmal Vertrauen in die Seriosität des Regierungshandelns gekostet – vielleicht etwas weit hergeholt, aber eine weitere Steilvorlage für die bevorstehenden Landtagswahlen und ein Dankeschön der AfD sind gewiss …

Hans-Joachim Pulver, per E-Mail

Es ist vollkommen richtig, aus Gesundheitsgründen (Karies, Diabetes, Übergewicht, Hyperaktivität) den Zuckerkonsum einzuschränken. Das betrifft vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch erwachsene Verbraucher nichtalkoholhaltiger Getränke. Letztere tun dies sogar in der irrigen Annahme, so gesünder zu leben.

Getränke müssen nicht automatisch süß schmecken. Es ist schlimm, wenn an Durstlöscher schon diese Erwartungshaltung geknüpft wird. Wasser, Tees, Kaffee und weitere Alternativen tun es auch. Während Zucker früher teuer war und so der Konsum automatisch reduziert war, ist Industriezucker heute ein billiges Produkt. Deshalb wird er im Getränkebereich und auch bei der Herstellung von anderen Lebensmitteln massenweise eingesetzt. 

Da Zuckerersatzprodukte noch viel süßer sind und auch gesundheitsschädlich, sollten auch Ersatzprodukte erfasst werden. Es ist mir deshalb nicht verständlich, dass Experten deren Ausschluss wollen. Zur Konsequenz hätte aber auch gehört, dass alle zuckerhaltigen Produkte über Getränke hinaus erfasst werden, auch die mit verstecktem Zuckeranteil. Es ist schade, dass der Entwurf wieder eine Steuer und nicht eine zweckgebundene Abgabe vorsieht, die das Gesundheitssystem stützt.

Christine Horn, per E-Mail

Zum Tod von Musikerin Dolly Parton am 25. August 2026

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Und wieder verließ ein Gigant des Musikgeschäftes die Bühne des Erfolges, des guten Geschmacks und des Könnens. Dolly Rebecca Parton war eine der Letzten, wo man die Hymnen und Lieder nicht mehr aus dem Gehör verlor. Das war Musik vom Feinsten bis in die Fingerspitzen und Gänsehaut pur. Vergleichbares ist heutzutage kaum noch zu vernehmen. Nach Jonny Cash jetzt Dolly. Die Country-Welt verliert immer mehr an Könnern dieses Metiers. Das Licht dieser einmaligen, auch sozial engagierten Künstlerin ist verloschen, doch in unseren Herzen bleibt letztendlich immer noch ein Funke des lodernden Feuers der Künstlerin bestehen, der Dolly immer unsterblich macht.

Thomas Hansen, per E-Mail

Dolly Parton (1946–2026) hat eine Menge Tonträger veröffentlicht und auch verkauft. Sie hat fast Gott und die Welt mit ihrer Art des Musizierens beeinflusst. Für mich war sie eine große Meisterin in Sachen Countrymusik und weit darüber hinaus. In den Staaten hatte sie und wird vermutlich auch weiterhin Kultstatus haben. Ihr Hit „Jolene“ dürfte weltbekannt sein. Unter anderem hat diesen Titel auch die Band „Boss Hoss“, ebenfalls erfolgreich gecovert. Ihr Song „9 to 5“ war sogar eine Nummer eins in den Staaten. Bye bye Dolly Parton, mach’s gut, deine tollen Songs werden uns/mir bleiben!

Klaus P. Jaworek, per E-Mail

Zum Artikel „Deutsche Bahn: Etwa jeder zwölfte Fernzug ganz oder teilweise ausgefallen“ vom 25. August 2026

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Dreimal las ich in den letzten Jahren nach meiner Ankunft auf dem Bahnsteig im Hauptbahnhof die Mitteilung auf der elektronischen Anzeige: „Ihr Zug fällt heute aus.“ Seitdem ist die Deutsche Bahn für mich kein ernstzunehmendes Dienstleistungsunternehmen der Reisebranche mehr. Als jemand, der viele Jahre im Paradies des Bahnverkehrs (Japan) gelebt hat, weigere ich mich, als Fahrgast der DB als Masochist behandelt zu werden. Vor Jahren entschuldigte sich der CEO von Japan Rail auf Facebook dafür, dass ein Shinkansen (Superschnellzug mit 300 km/h) den Bahnhof Tokio zwölf Sekunden zu früh verlassen hatte. 

Ralf Temme, per E-Mail

Zum Artikel „Baerbock lehrt Macht“ vom 25. August 2026

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Es ist schon beachtlich und, je nach Geschmack, beneidenswert oder bedenklich, wie elegant ehemalige Politikerinnen und Politiker in eine akademische Karriere hineinscheitern können. Der frühere hessische Ministerpräsident Roland Koch fuhr innerhalb von drei Jahren den Baukonzern Bilfinger an die Wand und ist seitdem an der „Frankfurt School of Finance & Management“ als „Professor für Management Practice“ (ausgerechnet!) tätig. Frau Baerbock, die an einem Promotionsvorhaben gescheitert ist und eine Buchveröffentlichung nach Plagiatsvorwürfen zurücknahm, bekommt nun eine Professur an der renommierten Columbia University in New York City. 

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Wolf-Rüdiger Heilmann, per E-Mail

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