Liebe Leserin, lieber Leser,
was heute wichtig wird:
- Prozessbeginn gegen einen 24-Jährigen, der einen Autofahrer beraubt haben soll. Bei einem verkehrsbedingten Halt sollen der Angeklagte und ein Mittäter einen Fahrer abgelenkt und durch einen Griff durch das geöffnete Fahrerfenster eine Uhr im Wert von rund 6500 Euro vom Arm des Betroffenen gerissen haben.
- Vorstellung eines Pilotprojektes, das wohnungslosen Menschen den Zugang zur Berlin-Wahl erleichtern soll.
- Baustart des Projektes Bauhof der Internationalen Jugendbauhütte Berlin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Neues aus Berlin
Werner Graf hat sich einen symbolischen Ort für sein Nein ausgesucht. Der Spitzenkandidat der Grünen für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September wird heute in der Sporthalle der Schweizerhof-Grundschule in Zehlendorf das Volksbegehren „NOlympia“, also gegen eine Bewerbung Berlins für die Olympischen Spiele, unterzeichnen. Der Wahlkampf-Termin findet laut Grünen bewusst vor der seit 2015 gesperrten Sporthalle statt. Die Grünen wollen lieber den Breitensport als Olympia fördern.
Die Befürworter von Olympia in Berlin halten dagegen. Sie verweisen auf die Hunderten Millionen Euro, die für die Sanierung von Sportstätten für Olympia investiert werden. Das Thema Olympia ist eines der markanten Wahlkampfthemen. Chefreporter Joachim Fahrun hat in einer großen Analyse die Hoffnungen und Befürchtungen von Großveranstaltungen wie Olympia oder auch die Weltausstellung Expo beleuchtet. Sie finden seinen Text, der im Rahmen der Wahlkampfserie der Berliner Morgenpost entstanden ist, hier.
Noch eine Woche, dann startet in Berlin der heiße Wahlkampf. Mit dem Ende der Sommerferien geht es richtig los. Die Linke beispielsweise will mit Rap-Konzerten und Haustürwahlkampf punkten. Gerade bei den jungen Wählerinnen und Wählern. In Berlin dürfen erstmals Menschen ab 16 Jahren ihre Stimme abgeben. Wer in letzter Zeit mal der Linken auf Instagram gefolgt ist, weiß, wie intensiv sich die Partei um die Erstwähler kümmert.

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Aber auch die anderen Parteien gehen in den Schlussspurt. Die CDU, zuletzt in einer Umfrage wieder vorn, setzt auf neuen Schwung durch den neuen Spitzenkandidaten Stefan Evers. Über die heiße Phase des Wahlkampfs berichtet ganz kühl Chefreporter Joachim Fahrun.
SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach will von hinten das Spitzenkandidatenfeld aufrollen. Er ist sehr umtriebig in der Stadt unterwegs. Neuester Vorschlag nach einem Besuch in der Markthalle Neun in Kreuzberg: der Einsatz von Lärmblitzern in Berlin. Was es damit auf sich hat, weiß Julian Würzer.
Sie können sich auch selbst ein Bild von den Spitzenkandidaten machen: Treffen Sie die Spitzenpolitiker von CDU, Linken, Grünen, AfD und SPD beim großen Wahlkampf-Talk der Berliner Morgenpost. Am nächsten Montag können auch Sie bei „Morgenpost mittendrin“ Ihre Fragen im Zoo Palast stellen. Noch gibt es einige Plätze. Hier geht es zur Anmeldung.
Ein bekannter Berliner Politiker sagt demnächst Servus: Ex-Finanzsenator Daniel Wesener wird nicht mehr im nächsten Abgeordnetenhaus zugegen sein. Eine kleine Abschiedsfeier kündigte er nun an. „Nach zwei Wahlperioden im Abgeordnetenhaus ist Zeit für etwas Neues“, sagte Wesener unserer Redaktion.
Na dann, auf ein Wiedersehen!
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Außerdem wichtig
Im Humboldtforum hat es gebrannt. Was die Ursache war und wie es nun weitergeht, weiß Iris May.
Von Berlin gibt es jetzt wieder einen Direktflug nach Damaskus. Was das für die in der Hauptstadt lebenden Syrer bedeutet, hat Helge Denker aufgeschrieben. Er war beim Erstflug dabei.
Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche.
Ihr Gilbert Schomaker,
stellvertretender Chefredakteur
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