In vielen Parkanlagen in Berlin und Brandenburg leiden Bäume unter der Trockenheit – das kann für Besucher riskant werden. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) warnt vor dem Risiko von herunterfallenden Ästen. In allen Parkanlagen der Stiftung sei derzeit mit gefährlichen Astabbrüchen zu rechnen, teilte die SPSG mit. Sie bittet Besucherinnen und Besucher der Parks, auf den Wegen zu bleiben und warnt ausdrücklich davor, sich unter Bäumen aufzuhalten.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
„Fehlendes Wasser hat großen Einfluss auf die Baumstatik. Stammholz und Astwerk verlieren ihre natürliche Elastizität und können unvermittelt und ohne jegliche Vorschädigungen abbrechen.“ Es sei ein Teil der Überlebensstrategie von Bäumen, Verdunstungsflächen durch das Einrollen der Blätter zu verringern, aber auch starke Äste abzuwerfen.
- Hitzewelle in Berlin: So sind die Sommerbäder vorbereitet
- Sommerbad in Neukölln bleibt zu: Absurde Posse ausgerechnet zur Mega-Hitze
- Schwitzen war gestern: Wo Berlin selbst bei 35 Grad erfrischt – Die besten Tipps
- Abkühlung am See: Finden Sie Ihren Badesee in Berlin und Brandenburg
Regen und Wind erhöhen das Risiko
Auch von Niederschlägen, insbesondere Starkregengüssen, könne in Verbindung mit Windböen eine Gefahr ausgehen. «Das zusätzliche Gewicht auf Kronen und Blättern lässt die bereits gestressten Bäume und Äste leichter brechen», warnte die Stiftung.
Auch interessant
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) betreut gut 30 Museumsschlösser und zahlreiche Parks in Brandenburg und Berlin, die jedes Jahr mehr als 3,5 Millionen Gäste aus dem In- und Ausland anziehen. Dazu zählt auch die Kulturlandschaft, die sich vom Schloss Sanssouci in Potsdam bis zur Pfaueninsel in Berlin erstreckt und Teil des Weltkulturerbes ist.
dpa





