Nach der Arbeit in den See springen? Spontan raus aus der Stadt? So kommen Sie innerhalb einer Stunde ans Wasser – zu Fuß, mit Fahrrad, Auto oder ÖPNV.
Berlin ist eine Wasserstadt mit rund 80 Seen, drei Flüssen, umgeben von Brandenburg, dem wasserreichsten Bundesland Deutschlands – im Sommer ideal für eine schnelle Abkühlung mitten in der Stadt oder einen spontanen Ausflug an den Badesee im Umland. Mitte Mai hat die Badesaison begonnen. Noch bis Mitte September überwachen die Gesundheitsämter die 39 offiziellen Badestellen in der Hauptstadt und 250 in Brandenburg.
Die Karte zeigt alle diese überwachten Badestellen an Seen und Flüssen in Berlin und Brandenburg. Gewässer, die nicht offiziell zum Baden freigegeben sind, werden nicht aufgeführt. Die Angaben basieren auf den Daten des Berliner Landesamts für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) sowie des Brandenburger Umweltministeriums.
Welcher Badesee ist am nächsten?
Alle offiziellen Badestellen sind grundsätzlich blau markiert. Mit der Angabe einer Berliner Adresse werden alle Badestellen gefunden, die innerhalb von einer Stunde erreichbar sind – zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Diese Badeorte werden grün hervorgehoben.
Zusätzlich wird das erreichbare Gebiet um den gewählten Standort pfützenförmig auf der Karte dargestellt, als sogenannte Isochrone. Diese Darstellung basiert auf allen möglichen Routen, die innerhalb der einen Stunde mit den jeweiligen Verkehrsmitteln erreicht werden – unter Standardbedingungen. Das heißt: Staus oder stockender Verkehr sind nicht berücksichtigt. Und sportliche Rennradfahrer kommen etwas weiter, als hier für den Durchschnittsradler angeben.
Zu jeder Badestelle werden neben der Adresse folgende Informationen in Symbolform angezeigt:
Alle Angaben ohne Gewähr
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Badestellen: Wasserqualität schwankt im Laufe des Sommers
Zum Start der Saison 2026 wurden sämtliche 39 Berliner Badestellen vom Lageso als „zum Baden geeignet“ eingestuft. Auch in Brandenburg kann fast ohne Bedenken gebadet werden.Nur für drei der 253 getesteten Badestellen wurde Anfang Juni die Wasserqualität mit Warnhinweisen beanstandet (Zabelsdorf am Großen Wentowsee, die BStrand am Rangsdorfer See, Zeschdorf/Hohenjesarscher See), aber an keiner dieser Stellen galt ein Badeverbot.
Im Laufe des Sommers schwankt die Wasserqualität. Das Wasser wird auf eine mögliche Bakterienbelastung untersucht, aber auch die Sichttiefe, und der pH-Wert sowie die Sauerstoffsättigung werden gemessen. Im Hochsommer drohen Badeverbote, wie im vergangenen Jahr durch zu hohe Blaualgenbelastung. Gesperrte Badestellen werden dann entsprechend gekennzeichnet.
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Badeverbot nicht nur wegen Blaualgen
In Berlin gilt vielerorts ein Badeverbot außerhalb der offiziellen Stellen. Nicht gebadet werden darf unter anderem aus Gesundheits- und Sicherheitsgründen in der Spree, den Kanälen, in Teilen der Havel sowie in Häfen, an Brücken, Schleusen, Schiffsanlegern und an Fähren – aber auch zum Schutz der Natur wie an wilden Badestellen rund um den Weißen See. Baden und Schwimmen in freien Gewässern ist in Brandenburg grundsätzlich erlaubt, es sei denn, es wird von der zuständigen Behörde an dieser Stelle ein Badeverbot verhängt.
Ein Projekt des Funke Interaktiv-Teams
Von Jeremias Volker, André Pätzold, Sebastian Vollnhals und Carla Grefe-Huge
Erstellt mithilfe folgender Services
© openrouteservice.org by HeiGIT | Map data © OpenStreetMap contributors | photon
Badestellen-Daten
Landesamts für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) Berlin
Brandenburger Ministerium für Land-und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz



