Rund 4000 geladene Gäste aus Politik und Gesellschaft haben sich am Abend zum traditionellen Hoffest am Roten Rathaus versammelt. Zweieinhalb Monate vor der Berlin-Wahl hat der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) noch einmal zum Feiern geladen, ehe der Wahlkampf in seine heiße Phase tritt. Das Motto lautet: „Zukunft erleben“.

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Die Stimmung auf dem Fest sei gut, sagte Wegner im RBB. Zu Berichten des „Tagesspiegel“, wonach er beim großen Stromausfall in Berlin Anfang Januar vormittags anders als behauptet nicht dienstlich zu dem Blackout telefoniert haben soll, äußerte sich der Regierende Bürgermeister nur kurz. „Das hatten wir ja schon im März bestätigt, dass ich zwei Telefonate am Vormittag geführt habe, den Rest über Textnachrichten gemacht habe“, sagte er lediglich. An diesem Abend gehe es aber um die Zukunftschancen der Stadt und um das, was der Berliner Senat erreicht habe.
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Wegners Rede verschob sich wegen des Regenwetters
Seine Rede beim Hoffest konnte der Regierende Bürgermeister wegen des Regenwetters erst mit Verspätung beginnen. Wegner rief dabei zu mehr Zuversicht auf: „Wir müssen über Herausforderungen sprechen, aber wir müssen vor allem die Zukunftschancen dieser Stadt sprechen“, sagte er. Er sei überzeugt, dass es wahrscheinlich keine andere Stadt in Europa gebe, die mehr Chancen habe als Berlin.
„Mein Eindruck ist, dass wir bei politischen, bei gesellschaftlichen Debatten nicht immer nur das Negative sehen sollten, sondern wir sollten viel mehr Mut, viel mehr Zuversicht ausstrahlen“, so der CDU-Politiker. „In diesen Zeiten geht es um Zusammenrücken“, ergänzte er. „Wir haben in dieser Gesellschaft viel zu viel Hass, Hetze, Spaltung, Rassismus, Antisemitismus. Und die beste Antwort dagegen ist Zusammenhalt.“
Kai Wegner: Diese Promis sind vor Ort
Das Hoffest ist seit vielen Jahren eine feste Größe im gesellschaftlichen Leben der Hauptstadt. Auch Promis aus der Unterhaltungsbranche sind gern gesehene Gäste. Dieses Mal standen unter anderem Schauspielerin Jasmin Tabatabai, Musiker Andrej Hermlin und Koch Tim Mälzer auf der Liste.
Geboten werden Essen und Trinken und auch ein Kulturprogramm. Zur Finanzierung des Festes, das alljährlich Kosten im sechsstelligen Bereich verursacht, tragen Sponsoren aus der Wirtschaft bei. Darunter sind auch landeseigene Unternehmen, was der Bund der Steuerzahler Berlin immer wieder kritisiert.
dpa













