Schwere Vorwürfe gegen die Berliner CDU-Politikerin Stefanie Bung: Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, soll die 48-Jährige bereits im Mai in einen Unfall verwickelt gewesen sein. Konkret geht es darum, dass sie mit ihrem Auto gegen eine Wand gefahren sein soll. Besonders heikel: Die Vizevorsitzende der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus war dabei wohl betrunken.

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Gegenüber dem „Tagesspiegel“ hat Bung den Unfall inzwischen bestätigt. Zu einem möglichen Blutalkoholwert, die Zeitung berichtet von 1,5 Promille, wollte sie sich allerdings nicht äußern. Sie betont jedoch, dass sie froh sei, dass niemand zu Schaden gekommen sei. „Es war mir in meinem ganzen Leben immer sehr wichtig, nicht gegen Regeln oder Gesetze zu verstoßen. Ein solcher Fehler wird mir nicht noch einmal passieren“, so Bung weiter.

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Sollte sich der Vorwurf bewahrheiten, könnte der Politikerin eine hohe Strafe drohen: Ein Entzug des Führerscheins wäre wohl sicher, hinzu könnte eine Geld- oder sogar eine Freiheitsstrafe kommen. Dafür muss allerdings zunächst die Immunität der Abgeordneten aufgehoben werden. Einen entsprechenden Antrag soll die Staatsanwaltschaft laut „Tagesspiegel“ schon gestellt haben. Auskünfte zu dem Fall habe die Behörde allerdings abgelehnt.

Bung war bereits von 2006 bis 2011 für die CDU im Abgeordnetenhaus, in das sie 2021 erneut eingezogen ist. Zur Wahl 2026 wurde sie von ihrer Partei nicht erneut aufgestellt.

nfz