Zum Artikel „Staatssekretär bittet um Entlassung – und wird entlassen“ vom 31. Mai
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Und wieder ist eine Personalentscheidung Wegners eine Pleite. Dass Herr Hundt jetzt, nach eigenem Entlassungsgesuch und dessen Rücknahme, auf Anraten seines Anwaltes, entlassen werden und damit Anspruch auf ein Übergangsgeld in Höhe von 72.000 Euro erwirkt haben soll, ist reiner Hohn. Ich bin gespannt auf die Begründung der Entlassung. Es ist schon traurig, mit ansehen zu müssen, wie immer mehr Gelder in wichtigen Projekten durch Streichung fehlen und auf der anderen Seite durch solche Entscheidungen viel Geld verloren geht. Dass nun ein anderer Staatssekretär die Aufgabe mitmacht, erstaunt den Bürger umso mehr. Diese Verschwendung von Steuergeld muss endlich ein Ende haben; in den Kommunen, den Ländern und dem Bund.
Manfred Balz, per E-Mail
Ist das Kumpanei und Selbstbedienung auf Kosten der Bürger? Sicher einer der gravierenden Gründe für die Staatsverdrossenheit
und Wut auf die „Obrigkeit“. Ob Mautdesaster oder das rbb-Gemauschel – es reicht! Die oberen Zehntausend sind sicher vor Justiz und Öffentlichkeit.
Florian Rust, per E-Mail
Da soll sich ein Politiker noch einmal über Politikverdrossenheit oder Protestwahl beschweren. Was den Bürgern in Berlin durch diesen Senat zugemutet wird, geht nicht mehr auf die sogenannte Kuhhaut. Wen soll man da noch wählen? Wenn man nicht extrem wählen möchte, kann man nur zu Hause bleiben. Traurig für Berlin und die Demokratie.
Detlef Trzeciak, per E-Mail
Das ist der Gipfel der Unverfrorenheit! Ein Beamter auf Probe, der sich den unrühmlichen Abgang mit 72.000 Euro versilbern lässt. Schicken Sie diesen Herrn zurück zu seinen Wurzeln, aber ohne sinnlos ausgegebenes Geld, das in sinnvollere Dinge investiert werden kann. Möglichkeiten gibt es viele. So jedenfalls stärkt man die, die diese Demokratie verachten und vernichten wollen.
Ingo Haberkorn, per E-Mail
Gute Beratung, exzellentes Fachwissen und eine Strategie: Das macht einen guten Anwalt aus! Matthias Hundt lässt sich hier sach- und fachkundig vertreten und lässt über seinen Rechtsanwalt verlauten, dass es ihm nicht ums Geld geht. Allerdings liegt es doch auf der Hand, dass ein erhebliches Übergangsgeld schon auch Begehrlichkeiten wecken kann. Unser Bürgermeister scheint kein Händchen für qualifiziertes Personal zu haben.
Michael Klages, per E-Mail
Zum Artikel „Neuer FDP-Parteichef: Kubicki gewinnt Kampfabstimmung gegen Strack-Zimmermann“ vom 31. Mai
Als die Eilmeldung aufploppte, Agnes Strack-Zimmermann kandidiert für den Posten der Parteivorsitzenden, habe ich mich gefreut. Ich habe sie als Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag als überaus kenntnisreich und engagiert erlebt sowie als Politikerin, die Klartext redet. Hätte sie Erfolg gehabt, wäre die FDP vielleicht nach Jahrzehnten für mich wieder wählbar gewesen, in der Hoffnung, Sachverstand und Pragmatismus statt Profilsucht und Lobbyismus würden sich mal an der Spitze dieser Partei durchsetzen. So wurde jetzt wieder ein alter weißer Mann gewählt, bei dem ich stark bezweifle, dass er für eine Neuorientierung steht, die Probleme von heute und morgen löst. Stattdessen prophezeie ich, dass die FDP weiter in der Bedeutungslosigkeit versinkt und bald noch aus den letzten Parlamenten fliegt. Warum das nicht egal ist? Weil es dann dort eine demokratische Partei weniger gibt, die rechtsextremen Parteien Widerstand leistet.
Petra Hammann, per E-Mail
Zum Artikel „Die Angst geht um“ vom 30. Mai
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Der letzte Satz sagt alles: So wie es ist, sollte es auf keinen Fall weitergehen. Nur die Lösung wird nicht einfach sein und beiden Seiten auch Zumutungen abverlangen. Im Mietrecht brauchen wir weniger, aber klarere Regelungen. Wir brauchen eine höhere Eigentumsquote und mehr Neubau mit geringeren Kosten. Und es muss klar sein, dass Wohnungen ein – wenn auch besonderes – Wirtschaftsgut sind und laufende Kosten, Abschreibungen und Kapitaldienste erwirtschaften müssen. Wenn dies ignoriert wird, werden wir irgendwann bei einer Gebäudesubstanz à la DDR 1989 landen.
Frank Behrend, per E-Mail
Zum Artikel „Menschenjagd in Sarajevo: Immer mehr Tatverdächtige“ vom 28. Mai
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Mir stockte der Atem, als ich diesen Artikel las. Was bringen denn Kriege außer den bekannten, fürchterlichen Gräueltaten noch an Scheußlichkeiten hervor? Die Frage, ob zuerst das Angebot und dann die Buchung zum Morden oder zuerst die Frage an die Vermittler und dann das Verlangen, einen hinterlistigen Mord zu buchen, da war, ist egal. Dieses „Geschäft“ ist sowas von verwerflich, grausam und überhaupt nicht zu fassen. Die Hoffnung, dass man Anbieter wie auch Besteller dieser Morde dingfestmachen kann, ist wahrscheinlich gering – es werden somit diese „Menschen“ unbehelligt unter uns und in Serbien leben, eine Vorstellung, die man erst gar nicht an sich heranlassen darf.
Dietmar Astfalk, per E-Mail
Zum Artikel „Handyverbot an Schulen: So wird es in Berlin gehandhabt“ vom 29. Mai
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Wann hört man endlich auf zu diskutieren und verbietet die Smartphones nicht nur an Schulen, sondern für Kinder und Jugendliche rigoros? Dann könnte man ganz gewiss auf sehr viele Psychologen oder Psychiater verzichten und hätte nebenbei noch etwas für die Bildung getan!
Peter Knief, per E-Mail





