Liebe Leserin, lieber Leser,
was wird heute wichtig? Hier sind die Termine des Tages:
• Das Abgeordnetenhaus debattiert ab 10 Uhr über die Olympiabewerbung und stimmt über die Volksinitiative für Olympische und Paralympische Spiele ab. Im Vorjahr hatte die vom Landessportbund getragene Initiative 28.000 Unterschriften gesammelt.
• Kundgebung von Mieterinnen und Mietern gegen einen drohenden Auszug wegen Modernisierung. 196 Mietparteien der Reinickendorfer Straße und Maxstraße in Mitte hatten sich in einem offenen Brief für eine sozialverträgliche Umsetzung von angekündigten Modernisierungsmaßnahmen ausgesprochen. Bürgeramt Rathaus Mitte, Karl-Marx-Allee 31, 16.30 Uhr.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
• Im Haus der Demokratie und Menschenrechte an der Greifswalder Str. 4 in Prenzlauer Berg diskutieren ab 19 Uhr SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach, Johannes Martin (CDU), Katrin Schmidberger (Grüne) und Niklas Schenker (Linke) über die Wohnungspolitik in der Hauptstadt.
Starten wir heute mal mit einem kleinen Quiz. Was ist größer, der Central Park in New York City oder das Tempelhofer Feld? Und hier schon die Antwort: Beide sind ungefähr gleich groß, je nach Messung so um die 300 Hektar. Und dennoch ist das Areal des ehemaligen Berliner Flughafens einzigartig. Entsprechend groß sind die Begehrlichkeiten und die Abwehrreflexe, wenn es um seine Zukunft geht.
Die Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK) spricht sich seit Jahren für eine (maßvolle) Bebauung bzw. Randbebauung der Fläche aus – vor allem mit dem Argument, dass Berlin dringend Wohnraum und Flächen für wirtschaftliche Entwicklung braucht. Die IHK war es auch, die eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben hat, deren Ergebnisse ganz in ihrem Sinn sind.

Auf die Frage „Wie stehen Sie zu einer maßvollen Bebauung am Rand des Tempelhofer Felds zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum, wenn die zentrale Freifläche erhalten bliebe?“ antworteten demnach 59 Prozent mit „befürworte ich (eher)“. 2014 hatte ein Volksentscheid noch ergeben, dass die Fläche nicht bebaut werden darf.
Passend dazu präsentierte die Initiative „Zuhause am Tempelhofer Feld“ ein Konzept, wonach 21.400 Wohnungen auf dem Areal entstehen sollen. Geht es nach den Initiatoren, könnte bereits „in zwei Jahren der Baubeginn und in sechs Jahren die Fertigstellung“ gefeiert werden, wie Architekt Hans Kollhoff, Mitglied der Initiative, in Aussicht stellte. „Ginge der Plan auf“, schreibt meine Kollegin Isabell Jürgens, „könnten 50.000 Berlinerinnen und Berliner schon in wenigen Jahren mitten in der Stadt an einer der weltweit größten innerstädtischen Grünflächen wohnen“. Ihren vollständigen Bericht finden Sie hier.
Wie gefällt Ihnen dieser Newsletter? 👉 Jetzt an unserer kurzen Umfrage teilnehmen!
Ebola-Patient in Berlin. Wie funktioniert die Spezialstation der Charité, auf der gerade ein US-amerikanischer Ebola-Patient versorgt wird? Pia Pentzlin kennt die Details.
Jeder vierte Berliner kann kein Geld zurücklegen. Viele Hauptstädter blicken pessimistisch in ihre finanzielle Zukunft. Eine Studie der Sparkasse zeigt, woran das liegt und wie sich das Sparverhalten geändert hat. Helge Denker berichtet.
Neue Pläne für Berlins Mobilitätsgesetz. SPD und CDU wollen das Mobilitätsgesetz überarbeiten. Die Pläne werden kritisiert, weil sie Nachteile vor allem für eine Verkehrsart bringen sollen, wie Jessica Hanack schreibt.
Berliner Universitäten als „No-Go-Areas“. Die Zahl der antisemitischen Vorfälle in Berlin bleibt auf hohem Niveau. Sigmount Königsberg, Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, spricht von einer „Grundstimmung der Verunsicherung“.

Der Kandidat. Saubere Spielplätze, weniger Autoverkehr und mehr Geld vom Senat: Patrick Goldstein hat Thomas Weigelt auf den Zahn gefühlt, der für die Grünen als Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg kandidiert. Das Gespräch lesen Sie hier.
Starten Sie gut in den Donnerstag!
Ihr Felix Müller
Dieser Newsletter gefällt Ihnen? Empfehlen Sie ihn gern weiter.
Mehr Newsletter
- Morgenpost Späti – Hier steckt alles drin: Montag bis Freitag um 18 Uhr das Wichtigste aus Berlin direkt ins Postfach – kompakt, nah dran & persönlich. Wie im Späti um die Ecke.
🔗 Hier kostenfrei anmelden! - Hauptstadt Inside – Jörg Quoos, erfahrener Politikjournalist, gibt Ihnen dreimal die Woche Durchblick durch den politischen Dschungel Berlins.
🔗 Hier kostenfrei anmelden! - Berlin erleben – Felix Müller bringt Sie jeden Donnerstag in Wochenendstimmung: Die besten Ideen für Kultur, Unternehmungen und Ausflüge in Berlin – direkt in Ihr Postfach.
🔗 Hier kostenfrei anmelden! - WahlheYmatPost – Morgenpost auf Englisch: In Berlin leben so viele Nationalitäten wie in kaum einer anderen Stadt im Lande. Für all diese Menschen ist der Newsletter „WahlheYmatPost“.
🔗 Hier kostenfrei anmelden!
Unsere Empfehlungen
Auch interessant
Lesen Sie auch
Karikatur des Tages










