Zum Artikel „Keine WM-Fanmeile – für Senatorin Spranger ,hochemotionale Angelegenheit‘“ vom 18.05.2026
Auch interessant
Für Fans gibt es bestimmt in Biergärten und Fußballkneipen etliche Angebote. Falls doch eine Fanmeile gewünscht wird, haben wir mit dem Tempelhofer Feld ein super Areal, bei dem das normale Leben nicht gestört wird. Es muss nicht vor dem Brandenburger Tor sein, wo noch zusätzliche Staus, in der sowieso schon durch extrem viele und lange Baustellen gebeutelten Stadt, produziert werden.
Viviane Schütt, per Mail
Hurra, endlich gehört dieses Event der Geschichte an. Was soll das immer am Brandenburger Tor, wochenlange Sperrung einer der wichtigsten Verkehrsadern? Und den Megagewinn hat nur der Veranstalter gemacht; das BA Mitte hat die Straßenbenutzungsgebühr auch gerne kassiert. Die Veranstaltungsfläche wurde vom Veranstalter gereinigt, der anliegende Tiergarten und alle Zugangswege durften durch die BSR mit Steuergeldern gesäubert werden. Wer bezahlt die Überstunden der Polizei? Ratet mal? Berlin hat genug Veranstaltungsflächen, Tempelhof, Olympiapark etc. Ein paar weniger Veranstaltungen dürften dem Brandenburger Tor auch guttun.
Familie Nelle, per Mail
Zum Artikel „Liebes Berlin, das muss mal gesagt werden!“ vom 15.05.2026
Auch interessant
Der Artikel erweckt den Eindruck, als gäbe es jetzt zeitnahe Termine in Berlins Bürgerämtern dank Digitalisierung und neuer Mitarbeiter anstelle der alten. In Wahrheit haben aber die Bürgerämter nicht ihre Mitarbeiter(innen)schar erneuert, sondern lediglich merkbar ergänzt, nämlich insgesamt durch mehr als 100 Dienstkräfte. Dies aber hätte doch keiner Verwaltungsreform bedurft, sondern einzig und allein des Machtwortes eines tatsächlich regierenden Bürgermeisters. Stattdessen haben Tausende von Berliner Bürgern jahrelang Geduld aufbringen müssen, um überhaupt irgendeinen Termin in irgendeinem bezirklichen „Bürgeramt“ zu erhalten. Nun sollen sie offenbar noch weiter warten auf die von Kai Wegner zugesagte echte „Verwaltungsreform“. Die Geduld der Berliner Bürgerschaft ist aber längst aufgebraucht. Auch das muss jetzt mal mit aller Deutlichkeit gesagt werden!
Peter Knief, per Mail
Zum Artikel „Von Bunker-App bis Feldbetten: So plant die Regierung für den Ernstfall“ vom 18.05.2026
Auch interessant
Na endlich ist den Verantwortlichen ein Licht, hier hinsichtlich des überaus wichtigen Zivilschutzes, aufgegangen. Für sich selber sind wohl ausreichende Vorkehrungen im Regierungsbereich getroffen worden. Aktuell, im Sanierungsfall des Schlosses Bellevue, hier beim Bundespräsidenten, wird jetzt ebenfalls in mehr Sicherheit investiert, da sind dann wohl die exorbitanten Kosten der Sanierung, schlicht enthalten. Mal sehen, ob das mit der Warn-App so klappen wird, für etliche ältere Personen wird das wohl ein Buch mit sieben Siegeln sein. Mit der Maut hatte sich Herr Dobrindt ehemals verhoben, zum Nachteil des Steuerzahlers, mal sehen ob das mit dem Zivilschutz besser klappt. Zumindest finde ich, dass die angedachten 10 Milliarden wohl kaum ausreichen. Da unsere Politiker ja gerne reisen, sollte eine Besichtigung der wichtigsten Städte in Finnland, hier hinsichtlich des Bevölkerungsschutzes, in Angriff genommen werden. Im Gegensatz zu Old Germany ein sicherer Hafen für die Bevölkerung und nicht nur für die Hautevolee wie in unserem noch schönen Ländle.
Thomas Hansen, per Mail
Zum Artikel „Berlin autofrei gescheitert: ,Schmerzt, dass es letztendlich nicht gereicht hat‘“ vom 09.05.2026
Auch interessant
Die Situation in Berlin, was die Beziehung von Autofahrern zu ihrem geliebten Vehikel betrifft, empfinde ich fast schon als schizophren. Aus einem Fahrzeug wurde mit den Jahren ein Stehzeug. Ich beobachte die Entwicklung bei mir vor der Tür in Tempelhof. Inzwischen sind die schmalen Straßen im Bezirk nahezu ganztägig zugestellt und -geparkt. Einige Autobesitzer mögen im Homeoffice arbeiten. Aber was ist mit den anderen, die abends von der Arbeit kommen? Die Parksuchzeit wird nicht grundlos länger und länger. Nicht selten erlebe ich immer öfter Beinaheschlägereien im Kampf um den letzten Parkplatz und heute dann auch endlich einmal eine große Abschleppaktion im Verbund mit Polizei, Ordnungsamt und Feuerwehr. Aufgeladen wurde jedes Fahrzeug, welches ein Durchkommen eines Leiterwagens unmöglich machte. Bitte mehr davon! Inzwischen ist die ganze Situation schlicht lebensgefährdend.
Ullrich Herzau, per Mail
Was treibt manche Mitbürger zu versuchen, einer pulsierenden Groß- und Weltstadt wie Berlin und ihren Bürgern ihren Willen durch ein Volksbegehren aufzuzwingen? Gleiches gilt besonders auch für die „Berlin autofrei mit zwölf Passierscheinen“-Initiative. Wen die Werbung oder der Verkehr in der Innenstadt stört, hat die Freiheit, seinen Wohnort selbst zu bestimmen. Natürlich kann es irgendwann für irgendwelche Um- oder Zustände gute Gründe für eine Änderung geben, aber das sollte nicht durch dogmatisch gesteuerte Initiativen erzwungen werden.
Dietmar Astfalk, per Mail






