Der Zoo Berlin freut sich erneut über Zuwachs: Nachdem Flusspferdjunge Willi Wackelöhrchen seit einigen Monaten seine Mutter Nala ordentlich auf Trab hält, gibt es nun erneut niedlichen Nachwuchs. Diesmal bei den deutlich kleineren Verwandten: Am 9. Mai 2026 brachte Zwergflusspferd-Dame Debbie ein gesundes Weibchen mit einem Geburtsgewicht von 5,9 Kilogramm zur Welt, teilte der Zoo mit.

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Die Hippo Bay entwickelt sich immer mehr zur tierischen Kinderstube. Bislang entwickelt sich der Nachwuchs prächtig und hat nach nur drei Tagen bereits ordentlich zugelegt. Das Weibchen bringt nun schon 7,1 Kilogramm auf die Waage. Vater des kleinen Hippos ist auch dieses Mal Zwergflusspferd-Männchen Tobi. Da Zwergflusspferde Einzelgänger sind, sind männliche Zwergflusspferde an der Aufzucht ihrer Jungtiere jedoch nicht beteiligt.

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Hippo-Dame Debbie kümmert sich um Zwergflusspferd-Nachwuchs

Noch ist die kleine Hippo-Dame eng an der Seite ihrer Mutter, heißt es in einer Mitteilung vom Berliner Zoo. Demnach kümmere sich Debbie fürsorglich um ihren Nachwuchs und bringe dabei viel Erfahrung mit. „Es ist schön zu sehen, wie ruhig und souverän Debbie mit ihrem Nachwuchs umgeht“, erklärte Säugetier-Kurator Dr. Florian Sicks. „Zwergflusspferde sind sehr sensible Tiere. Gerade in den ersten Tagen ist es wichtig, dass Mutter und Jungtier ausreichend Ruhe haben, um sich aneinander zu gewöhnen. Umso mehr freuen wir uns, dass sich das Jungtier bislang sehr gut entwickelt.“ 

Zwergflusspferd
Das neugeborene Zwergflusspferd erfreut sich bester Gesundheit.© Zoo Berlin | Zoo Berlin

Bereits in den vergangenen Jahren zog Debbie erfolgreich mehrere Jungtiere groß. Darunter auch Tochter Toni, die mit ihren großen Knopfaugen und charmanten Badestunden weit über die Grenzen Berlins hinaus für einen regelrechten Zwergflusspferd-Hype sorgte. Millionen Menschen verfolgten Tonis Entwicklung über Social Media und machten sie zu einer kleinen Botschafterin ihrer bedrohten Art.

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„Spätestens seit Toni wissen wir, wie sehr diese Tiere die Herzen unserer Besucherinnen und Besucher erobern können. Umso mehr freuen wir uns über den erneuten Nachwuchs, der auch dabei hilft, Aufmerksamkeit für den Schutz dieser stark gefährdeten Tierart zu schaffen“, so Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. Die kleinen Hippos sind nicht nur Publikumslieblinge, sondern auch extrem selten. Laut der Weltnaturschutzunion IUCN leben in den Wäldern Westafrikas weniger als 2.500 ausgewachsene Zwergflusspferde. Lebensraumverlust durch Abholzung, Bergbau und landwirtschaftliche Nutzung setzt den scheuen Tieren massiv zu. In einigen Regionen, wie Nigeria, gelten sie bereits als ausgestorben.

rk