Nach einem mutmaßlichen Vergiftungsfall in einem Berliner Krankenhaus muss sich eine 48-jährige Pflegekraft vor Gericht verantworten. Die Berliner Staatsanwaltschaft wirft der Frau vor, im Februar dieses Jahres zwei Vorgesetzten heimlich ein Medikament in den Kaffee gemischt zu haben.

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Nach den Ermittlungen soll die Beschuldigte in einer Klinik im Bezirk Mitte Getränke für die Leitung ihrer Station vorbereitet und dabei mehrere Ampullen eines harntreibenden Medikaments in den Kaffee gegeben haben.
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Ursprünglich war das Getränk dem Stationsleiter zugedacht. Durch eine kurzfristige Änderung im Dienstplan trank jedoch auch dessen Stellvertreter von dem Kaffee. Beide Männer entwickelten anschließend erhebliche gesundheitliche Beschwerden und mussten medizinisch behandelt werden. Die Staatsanwaltschaft sieht den Verdacht der gefährlichen Körperverletzung als begründet an und hat Anklage beim Amtsgericht Tiergarten eingereicht.
lth/dpa







