Nach Meinung von Theatermacher Oliver Reese muss Finanzsenator Stefan Evers (CDU) in seiner neuen Doppelrolle zeigen, dass er die Perspektiven wechseln kann. Nach dem Rücktritt der bisherigen Kultursenatorin soll Evers das Kulturressort mitübernehmen.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
„Was für eine Pointe. Finanzsenator Stefan Evers, der in der Kürzungsdebatte zunächst vehement den Rotstift angesetzt hatte, nun kommissarisch mit dem Kulturressort zu betrauen – das ist ein Donnerknall, mit dem kaum jemand gerechnet hat”, teilte der Intendant des Berliner Ensembles mit.
Auch interessant
Theatermacher Reese: „Er muss zeigen, dass er Perspektiven wechseln kann“
„Faust und Mephisto in einer Person: Der oberste Verfechter einer strengen Haushaltsdisziplin muss nun im Kampf um den gefährdeten Kulturetat zugleich als Verteidiger von Kunst und Kultur auftreten. Das darf nicht schiefgehen!”
„Evers muss jetzt zeigen, dass er Perspektiven wechseln kann – und sich als neuer Kultursenator gegenüber dem starken Finanzsenator zu behaupten weiß”, erklärte Reese auf dpa-Anfrage. „Die Kultur in Berlin braucht Planungssicherheit, Verlässlichkeit und eine starke Stimme im politischen Raum. Dafür wünschen wir Senator Evers toi toi toi!”
dpa





