Erneut ist in Berlin geschossen worden: Am Montag (27.04.) gegen 6 Uhr haben Mitarbeiter eines Autoteilehändlers mehrere Einschüsse an dem Geschäft an der Lahnstraße in Neukölln festgestellt. Wie die Polizei mitteilte, waren Löcher in der Eingangstür zu sehen. Polizisten stellten zudem mehrere Hülsen sicher. Die Sondereinheit „Ferrum“ (lateinisch für „Eisen“) hat die Ermittlungen übernommen.

Viele Taten im kriminellen Milieu

Nach der polizeilichen Kriminalstatistik erfasste die Polizei im vergangenen Jahr 68 Prozent mehr Straftaten als 2024, bei denen mit Waffen gedroht oder geschossen wurde. Laut Statistik wurden 1.119 Fälle registriert, etwas mehr als die Hälfte waren Drohungen, in 515 Fällen wurde geschossen.

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Die Ermittler verorten viele Taten im kriminellen Milieu. Oft handelt es sich laut Polizei um Erpressungen von Geschäftsleuten sowie Revierkämpfe und Auseinandersetzungen in der organisierten Kriminalität.

JP/dpa