Ein Autofahrer hat in der Nacht zu Dienstag auf der Flucht vor der Berliner Polizei einen Fußgänger angefahren. Wie die Sicherheitsbehörde mitteilte, wollten Beamte den Mietwagenfahrer aufgrund seines „auffälligen Fahrverhaltens“ gegen 0:40 Uhr an der Hedemannstraße Ecke Wilhelmstraße zu einer Kontrolle anhalten. Doch der 25-Jährige habe stattdessen beschleunigt.
Autofahrer verliert auf Flucht Kontrolle über Mietwagen
Die Polizisten nahmen daraufhin die Verfolgung über die Stresemannstraße, die Eberstraße und die Straße des 17. Juni auf. Auf der Strecke habe der 25-Jährige mehrere rote Ampeln missachtet und im Verlauf auf bis zu 150 km/h beschleunigt. Auf Höhe der Kreuzung Wintersteinstraße/Otto-Suhr-Allee habe er beim Rechtsabbiegen die Kontrolle über den Wagen verloren und einen 28-jährigen Fußgänger auf einer Mittelinsel angefahren, der an einer roten Ampel gestanden habe. Der Mann erlitt Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.
Der 25 Jahre alte Mietwagenfahrer kam nach dem Unfall auf der Otto-Suhr-Allee zum Stehen und rannte anschließend weg. Ein Passant stellte ihn jedoch in der Richard-Wagner-Straße in Charlottenburg. Er hielt ihn fest, bis schließlich Polizisten eintrafen und ihn festnahmen.
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Während der Unfallaufnahme waren die Otto-Suhr-Allee in beiden Richtungen sowie eine Fahrbahn der Wintersteinstraße gesperrt. Die betroffenen BVG-Buslinien wurden umgeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der 25-Jährige wieder auf freien Fuß. Die weiteren Ermittlungen dauern an.





