Ein ungewöhnlicher Einsatz für die Berliner Polizei: Die Beamten sind am Freitag zum Allende-Center in Köpenick ausgerückt. Dorthin hatte sich gegen 9 Uhr ein Wildschwein verirrt. Dem „Tagesspiegel“ zufolge habe das Tier zunächst versucht, durch die Tür einzudringen. Es habe einen Rumms gegeben. Danach habe sich die Schiebetür automatisch geöffnet. Nachdem das Wildschwein im Shoppingcenter war, lief es weiter in ein Geschäft.

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Auf einem von der Polizei auf X veröffentlichten Foto ist zu sehen, wie der Schwarzkittel in einem Laden steht – in der Nähe der Kasse und eines Getränkekühlschranks. Witzigerweise befindet sich in der Nähe sogar ein Aufsteller mit der Aufschrift „Stop”. In die Richtung schaut das verirrte Wildschwein. Was aber natürlich nur ein Zufall sein kann.
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Polizei leitet Wildschwein mithilfe von Paletten aus Shoppingcenter
Während das Wildschwein sich im Laden, in einem „Tedi“, umschaute, räumte die Polizei das Shoppingcenter und sperrte es ab. Polizisten und Mitarbeiter des Tierparks machten sich dann an die Aufgabe, das Tier einzufangen – was sich als gar nicht so einfach herausstellte.
Dem Bericht zufolge war es aufgrund des verwinkelten Geschäfts nämlich nicht möglich, das Wildschwein zu betäuben. Daraufhin wurde ein Plan geschmiedet. Die Polizeibeamten hätten mit Paletten einen Fluchttunnel gebaut. So sollte das Wildschwein durch eine Nebentür zurück in den benachbarten Volkspark geleitet werden. Zwei Beamte mit großen Holzschildern in den Händen hätten das Wildschwein dann auch durch den Tunnel treiben können. Nach knapp drei Stunden konnte Entwarnung gegeben werden.
Für die Ladenmitarbeiter steht nun das große Aufräumen an. Der Zeitung zufolge habe das Wildschwein in seiner Panik teilweise die Regale leer gefegt.
JP







