In Berlins Gehwegen ist derzeit der Wurm drin. Jetzt, wo die ersten Sonnenstrahlen zu sehen sind, befreit die Berliner Straßenreinigung (BSR) die Flanierstreifen vom zuvor großzügig verteilten Splitt. Doch nachdem die Bürgersteige zuletzt für die Fußgänger zur Gefahrenzone gehörten, werden sie jetzt zum Risiko für die Reinigungskräfte. Am Freitag brach erneut eine Kehrmaschine ein.
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Zehlendorf: Kehrmaschine sackt vor Krankenhaus Waldfriede in Gehweg ein
Wie die „BZ“ nun berichtete, gab am Freitag der Gehweg unter einer Kehrmaschine an der Argentinischen Allee in Zehlendorf nach. Direkt vor dem Krankenhaus Waldfriede in Zehlendorf sackte das Gefährt eines Klinik-Gärtners in das Kopfsteinpflaster ein – und das bis zu 40 Zentimeter tief. Eine Sprecherin der Polizei bestätigte dieser Redaktion den Vorfall.

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„Es wurde festgestellt, dass der Gehweg hohl ist, eventuell unterspült“, sagte Krankenhaus-Vorstand Bernd Quoß dem Boulevard-Blatt. Laut seiner Aussage konnte die Kehrmaschine durch den Einsatz der Polizei und Feuerwehr wieder befreit werden – wenn auch durch Muskelkraft. Verletzt wurde dabei niemand.
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Seltsame Vorfälle nach dem Winter: Warum Straßen in Berlin plötzlich einbrechen
Was bleibt, ist die Frage nach der kuriosen Häufung dieser Fälle. Bereits am Dienstag war eine BSR-Maschine an der Schloßstraße eingebrochen, am Donnerstag dann auf der Almstadtstraße in Mitte. Dort suchten Entstörungsdienste der Wasserwerke nach der möglichen Ursache.
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Der Sprecher der Berliner Wasserbetriebe sagte gegenüber der „BZ“, dass solche Vorfälle nach einem besonders harten Winter keine Seltenheit seien. „Wenn sich Frost im Boden bildet, dehnt sich der wasserhaltige Boden bis zu acht Volumen-Prozent aus. Wenn es taut, zieht sich der Boden wieder zusammen. Wurde bei Bauarbeiten der Boden nicht richtig verdichtet, entstehen so Hohlräume“, so Stephan Natz.








