Der ukrainisch-deutsche Verein Vitsche ruft für den kommenden Dienstag (24.02.) zu einer Solidaritätsdemonstration für die von Krieg gezeichnete Ukraine in Berlin auf. Der Protestzug soll ab 18 Uhr vom Lustgarten über die Straße Unter den Linden zum Brandenburger Tor führen, „um zu zeigen, dass Berlin nicht wegschaut“, wie der Verein in den sozialen Medien mitteilte. Die Kundgebung steht unter dem Motto „Für Europas Zukunft“.

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Am 24. Februar jährt sich der offene Angriff Russlands auf die Ukraine zum vierten Mal. Dieser Krieg entscheide mit „über die Sicherheit Europas, über unsere Freiheit, über die Regeln, nach denen Gewalt in Europa beantwortet wird oder nicht“, heißt es in dem Demonstrationsaufruf. Deshalb sei dieser Marsch nicht nur für die Ukrainerinnen und Ukrainer: „Er ist für alle, die in Europa leben.“

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Sie hoffe, dass „viele auf unsere Versammlung kommen, weitere mobilisieren und Solidarität zeigen“, sagte Vitsche-Vorstandsmitglied Vladyslava Vorobiova: „Die Politiker sollen sehen, dass die Menschen in Deutschland an der Seite der Ukraine stehen. Wir müssen unsere Stärke zeigen und wir müssen mit unseren Stimmen kämpfen.“

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Sie wünsche sich zudem, dass sie, wenn sie auf der Kundgebung auf Deutsch spreche, „nicht irgendwie gegen eine schweigende Wand redet, sondern mit Menschen“, sagte Vorobiova: „Deshalb bringt eure Stimme und heißen Tee mit und lasst uns zusammen mit der Ukraine stehen.“

epd/jcst